Was ist die Röschenflechte?
Die Röschenflechte ist eine harmlose, nicht ansteckende und selbst limitierende Hauterkrankung, deren Ursache bis heute nicht eindeutig geklärt ist (gehäuftes Auftreten nach Virusinfekten) und die gehäuft im Frühjahr und Herbst auftritt. Betroffen sind in der Regel junge Erwachsene, häufig in Stresssituationen. In der Regel erleidet jeder Mensch eine Pityriasis rosea nur einmal in seinem Leben.
Wie sieht die Pityriasis rosea aus?
Die Erkrankung beginnt meist mit einem solitären, rötlich-ovalen Plaque am Stamm mit typischer nach innen gerichteter Schuppenkrause (Primärmedaillon). Nach ca. 7-14 Tagen folgt die Aussaat von vielen kleineren schuppenden Herden am Stamm, häufig begleitet von Juckreiz. Gesicht, Hände und Füße bleiben in der Regel unbeteiligt. Das Allgemeinbefinden ist unbeeinträchtigt. Organe werden nicht befallen.
Wie wird die Pityriasis rosea behandelt?
Insgesamt heilen die Herde innerhalb von 1- 3 Monaten auch ohne weitere Behandlung narbenfrei ab. Fette Salben und eng anliegende Kleidung sind ebenso wie körperliche Anstrengung oder Schwitzen jeglicher Genese (Sauna, Solarium) zu vermeiden. Ein Wärmestau führt zur Irritation (Reizung) der Pityriasis, so dass der Juckreiz unerträglich wird und die Hautveränderungen stark entzündlich imponieren. Es ist allerdings möglich, den Juckreiz durch Tabletten (sog. Antihistaminika) zu mildern.
Die Dauer der Erkrankung bleibt durch Medikamente oder Salben unbeeinflusst. Jede übertriebene Therapie oder Pflege kann die Erkrankung sogar noch verlängern. Von einer übermäßigen Hautpflege ist daher dringend abzuraten.
Weitere Empfehlungen:
* Jede Reizung der Haut sollte vermieden werden.
* Meiden Sie eng anliegende Kleidung.
* Betreiben Sie keinen schweißtreibenden Sport.
* Duschen Sie nicht übermäßig heiß und lang.
* Vermeiden Sie die Anwendung von reizendem Duschgel.
* Keine Sonnenbäder oder Solarienbesuche.

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