Warzenentfernung mit Laser - Laser Therapie
Für wen können wir etwas tun ?
Viele Menschen, häufig auch Kinder und Jugendliche, leiden unter den sog. vulgären Warzen. Hierbei handelt es sich um eine durch Viren bedingte, gutartige Hauterkrankung, die insbesondere in Feuchtbereichen, z. B. im Schwimmbad, übertragen wird. Diesen Patienten, die sich nicht einer Vollnarkose zur Warzenentfernung unterziehen wollen, können wir durch eine Laserbehandlung helfen. Auch die seborrhoischen Keratosen, die vor allem im höheren Erwachsenenalter auftreten, lassen sich durch eine Laserbehandlung entfernen. Durch chronische Sonneneinstrahlung können sich im Laufe vieler Jahre aktinische Keratosen ausbilden, die in bösartige Erkrankungen der Haut (Malignome) übergehen können. Hier kann frühzeitig eine Entfernung durch eine Lasertherapie durchgeführt werden.
Welche Lasersysteme bieten wir Ihnen an ?
Am besten geeignet für die Entfernung von Warzen und Keratosen ist der unserem Zentrum für Lasermedizin zur Verfügung stehende Kohlendioxid-Laser. Hierbei handelt es sich um einen ultragepulsten Laser mit einer Wellenlänge von 10600 nm, der eine genau kontrollierte Gewebeabtragung in definierten Schichtdicken von 50 - 100 µm vornimmt. Das nächste Bild zeigt einen Schnitt durch die Haut mit 0berhaut (Epidermis), Lederhaut (Korium) und Fettgewebe. Im Bildausschnitt ist das mit dem Kohlendioxidlaser abtragbare Hautareal (Ablation) erkennbar, wobei das Wasser in den Zellen Ziel des Laserstrahles ist.
Müssen Sie mit Nebenwirkungen rechnen ?
Auf eine örtliche Betäubung kann bei dem Kohlendioxid-Laser nicht verzichtet werden. Außerdem wird der gelaserte Hautbereich gerötet sein; es können sich Krusten und Schorf bilden, die nach einigen Tagen von alleine abfallen. Um das normalerweise sehr geringe Narbenrisiko nicht zu erhöhen, sollte an den Krusten nicht gekratzt werden. Grundsätzlich besteht bei Laserbehandlungen die Gefahr von Hyperpigmentierungen, die jedoch durch das Vermeiden von Sonnenlicht gering gehalten werden kann. Diese Hyperpigmentierungen verlieren sich in der Regel von selbst.
Wie ist der Behandlungsablauf ?
Eine spezielle Vorbereitung der Haut ist nicht erforderlich. Die Haut sollte nicht gebräunt sein, auch nicht durch ein Sonnenstudio. Es erfolgt dann nach lokaler Betäubung die Entfernung der störenden Hauterscheinung. Ggf. wird eine Salbe aufgetragen, um ein mögliches Infektionsrisiko zu minimieren.
Wann ist eine Laserbehandlung nicht geeignet ?
Patienten mit verstärkter Neigung zu Hyperpigmentierungen (z. B. dunkle Hauttypen) ist von einer Lasertherapie abzuraten. Auch Patienten mit Infektanfälligkeit sollten sich nicht unbedingt einer Laserbehandlung unterziehen, außerdem Menschen mit Neigung zur Narbenbildung.

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