 Besonders wird die Diagnostik der Hautkrebse gepflegt.
Besondere Schwerpunkte bestehen in der sonographischen Diagnostik von Hautkrebsen. Hier wurden in der Dermatologischen Klinik der Ruhr-Universität entscheidende Methoden entwickelt, mit denen man nahezu mikroskopische Auflösungen nicht invasiv (völlig ohne jede Verletzung) der Haut darstellen kann. Hiermit können Tumoreindringtiefen sehr genau gemessen werden. Nur in sehr seltenen Fällen kann allerdings mit der sonographischen Technik eine Differentialdiagnose gemacht werden.
Mit Standardtechniken können darüber hinaus die Lymphknoten regelmäßig untersucht werden.
In Zusammenarbeit mit der radiologischen und internistischen Klinik des Hauses werden sämtliche weiteren sonographischen und radiologischen Methoden, wie z. B. Kernspin und Computertomographie vorgehalten.
Ein weiterer Schwerpunkt des diagnostischen Interesses ist die Auflichtmikroskopie. In diesem Bereich wird sowohl die Videoauflichtmikroskopie und die normale Technik vorgehalten. Ein großes Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Auswertung der hier erlangten Bilder mittels Bildanalyse und neuronalen Techniken (DANAOS).
Eine neue, durchaus interessante Technik ist die diagnostische Untersuchung des ersten Lymphknotens, in den die Lymphe aus dem Tumorareal beim malignen Melanom drainiert wird. Man nennt diese Technik sentinel Lymphnode. Zur Untersuchung dieses Lymphknotens erfolgt kurz vor dem Herausschneiden (Exzision) des malignen Melanoms eine Umspritzung des Tumors mit Technetium und Farbstoff. Es ist dann möglich, mittels spezieller Detektoren während der Operation durch einen sehr kleinen Schnitt einen einzelnen Lymphknoten zu entfernen, der Aussage darüber machen kann, ob der Tumor in einen Lymphknoten gestreut hat oder nicht. Hat er in diesen Lymphknoten gestreut, erfolgt eine entsprechende Einstellung der weiteren Therapie auf Basis dieser Informationen.

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