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Mit Hilfe der computergestützen Histometrie lassen sich alle histologisch darstellbaren Strukturen nach Länge, Breite, Höhe und Fläche, sowie Dichte vermessen. Mit Hilfe einer Kamera wird das histologische Bild unmittelbar von dem Mikroskop in den PC geleitet. Auf lichtmikroskopischer Ebene werden so Höhe der Epidermis in den unterschiedlichen Epidermis-kompartimenten vermessen. Auch die Hornschichtdicke, Dicke des Str. granulosum oder Abstand der Gefäße oder Hautanhangsgebilde zu der Hautoberfläche lassen sich mit Hilfe der computerge-stützten Histometrie rasch und sicher vermessen. Ultrastrukturell bietet die Methode die Möglichkeit, die Fläche unterschiedlicher Zellen in der jeweiligen Schnittebene, Kern-Plasma Relation oder Dichte der Zellorganellen zu vermessen. Auch die Größe und Anzahl einzelner Zellorganellen kann reproduzierbar vermessen werden.
In größeren Studien wurden bis dato die Akanthose bei unterschiedlichen Dermatosen vermessen, ebenso die Tiefe der einzelnen Gefäßlagen. Zur Zeit untersuchen wir das mophologische Substrat des Phänomens der Lichtschwiele in einer kombinierten licht- und elektronenmikroskopischen Messung.

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