Bei der Untersuchung handelt es sich um eine histologische Untersuchung, bildanalytische Aufarbeitung und dreidimensionale Rekonstruktion.
Die einzelnen histologischen Schnitte können interaktiv abgeglichen werden, wodurch das Gesamtvolumenelement in Form von Voxeln als Datensatz vorliegt. Neben diesem Abgleich der einzelnen Schnitte im Raum zeichnen sich die Markierungen durch eine hohe Heterogenität aus. Diese Heterogenität der Markierung bedingt eine Echtzeitbildanalyseeinheit. Mit dieser spezifischen Hardware- und Softwareausstattung läßt sich eine Segmentierung der Feinstruktur interaktiv vornehmen. Die Rohdaten sowie die Ergebnisse der Bildanalyse können digital auf Datenträgern gespeichert werden oder via ftp in das Max-Planck-Institut (MPI) in Dortmund transferriert werden. Zur Analyse der Volumendatensätze ist im MPI das Programmiersystem AVS (Application Visualization System) seit einigen Jahren wohl etabliert. Die einzelnen Sektionen werden im "AVS field file format" abgespeichert, bei dem den Voxeln ein physikalisches Koordinatensystem zugeordnet wird. Die Volumendaten können durch geeignete Bildverarbeitungsalgorithmen visualisiert werden. Bei vorsegmentierten und analysierten Datensätzen bietet sich ein Segmentieren über den "marching cubes" Algorithmus an. Hiernach können durch die Superposition von interessierenden Strukturen beliebige Ansichten mit Hilfe der UNIX Workstations gerendert und ausgegeben werden. Bei schlecht zu segmentierenden Datensätzen kann eine Visualisierung über Volumenrenderingalgorithmen vorgenommen werden. Die Datenvisualisierung ermöglicht eine quantitative Analyse der histologischen Schnitte im Raum.

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