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Patienteninformation - Dermatohistologie

 

Die Dermatologische Klinik der Ruhr-Universität Bochum unterhält seit Jahrzehnten ein eigenes dermatohistologisches Labor. Dadurch wird es zum Einen möglich, diagnostisch problematische Krankheitsbilder aus der direkten Zusammenschau des klinischen und histologischen Bildes sicherer zu beurteilen. Zum Anderen können Hautkrebsoperationen direkt histologisch kontrolliert werden. Dies ermöglicht sowohl eine rasche Sicherung der Diagnose als auch eine schnelle Beurteilung, ob der Hautkrebs im Gesunden operiert worden ist oder ob noch eine Nachoperation erforderlich ist. Durch die räumliche Nähe der Operationssäle und der histologischen Labors kann bei schwierigen Fällen der Dermatohistopathologe die Abtragungsränder des Operationpräparates selbst im Operationssaal markieren oder umgekehrt der Operateur das Präparat feingeweblich beurteilen.

 

Für niedergelassene Hautärzte besteht die Möglichkeit, Gewebeproben zur histologischen Untersuchung einzusenden. Dies bietet sich insbesondere dann an, wenn daran gedacht ist, nach der histologischen Diagnosesicherung eine Operation oder eine besondere Behandlungsmethode in der Klinik durchführen zu lassen, bei der dann das feingewebliche Präparat schon in der Klinik vorliegt. Auf diese Weise wird eine optimale Zusammenarbeit zwischen dem niedergelassenen Hautarzt und der Universitäts-Hautklinik möglich.

 

Bei diagnostisch schwierigen Krankheitsbildern besteht die Möglichkeit, per E-Mail digitalisierte klinische und feingewebliche Bilder an den Dermatohistopathologen (Adresse: M.Stuecker@klinikum-bochum.de) zu versenden, so dass einerseits die konsiliarische Meinung eingeholt und andererseits bei der histologischen Befundung auch das klinische Bild mit in die Diagnostik einbezogen werden kann.