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Untersuchungen bei Kollagenosen
Bei Vorstellung in unserer Kollagenose-Sprechstunde erfolgt immer sorgfältige Anamneseerhebung durch einen unserer Ärzte. Neben der Krankheitsgeschichte werden die vorliegenden Beschwerden und Hautveränderungen genaustens dokumentiert. Je nach Beschwerdekonstellation erfolgt eine gezielte serologische Diagnostik, d.h. eine Blutuntersuchung auf bestimmte Bestandteile, die bei Kollagenosen im Blut nachgewiesen werden können. Dazu gehört neben dem Routineblutbild, den Lebermuskel- und Nierenwerten auch das sogenannte Autoantikörperprofil. Hierbei handelt es sich um den Nachweis von Proteinen im Blut, die zum Teil sehr charakteristisch für das jeweilige Erkrankungsbild, bei den Kollagenosen nachgewiesen werden können. Bei Vorliegen von Hautveränderungen kann es notwendig werden, den klinisch sichtbaren Befund histologisch, also feingeweblich, zu sichern. Dazu werden kleine Stanzbiopsien aus der Haut entnommen und mittels spezieller feingeweblicher Untersuchungstechniken analysiert. In manchen Fällen können weitere Untersuchungen notwendig werden, die zum Teil ambulant erfolgen können, wie bspw. die Bestimmung der Lichtempfindlichkeit (Lichttreppe) sowie photodermatologische Testungen.
Zeigt sich bei den erhobenen Untersuchungen der Hinweis auf eine Kollagenose, so kann eine sorgfältige Organuntersuchung notwendig werden. Hierbei ist es sinnvoll, den Patienten für einen sehr kurzen Zeitraum stationär in die Klinik aufzunehmen und dort im Rahmen eines festgelegten Untersuchungsprogramms alle notwendigen Untersuchungen zu absolvieren. Dies macht insofern Sinn, als dass alle erhobenen Befunde in einer Hand bleiben, so dass zu einem späteren Zeitpunkt mögliche Veränderungen genaustens bestimmt und erhoben werden können. 
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