
Wodurch entwickeln sich Condylomata acuminata?
Diese Feig- oder Feuchtwarzen der obersten Zellschicht der Haut entwickeln sich durch
Viren, das sind kleinste Krankheitserreger. Feig- oder Feuchtwarzen sind gutartige Wucherungen und werden fast ausschließlich durch sexuelle Kontakte übertragen. Die Medizin kennt etwa 100 Virusarten, die unterschiedlich häufig vorkommen, wobei Männer und Frauen etwa gleich häufig betroffen sind.
Die Viren siedeln sich an den Geschlechtsteilen oder am After an. Das feucht-warme Klima dieser Regionen begünstigt die Entwicklung. Der Krankheitserreger setzt sich in kleinsten Hautverletzungen fest.
Die Ansteckungszeit liegt zwischen vier Wochen bis zu mehreren Monaten.
Wie zeigt sich die Erkrankung?
Aus zunächst stecknadelkopfgroßen Gebilden können sie sich zu blumenkohlartigen sogenannten Hahnenkamm-Wucherungen entwickeln. Diese Entwicklung kann durch Einnahme der Pille oder eine allgemeine Abwehrschwäche gefördert werden. Ebenso können vorhandene Geschlechtskrankheiten eine Rolle spielen.
Es handelt sich um hautfarbene bis rötliche, weiche, warzige Knoten. Feuchtigkeitsansammlungen in diesen Wucherungen bringen sie zum Platzen (Mazeration) und führen zum Übergang in schmierige, schlecht riechende, zerfallende Gebilde.
Bei starker Ausprägung der Erkrankung und mangelnder Sauberkeit kann es zu schmerzhaften Entzündungen kommen.
In äußerst seltenen Fällen ist eine bösartige Entartung möglich. Deshalb wird zu regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen geraten.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Die Behandlung erfolgt örtlich durch Medikamente oder durch Abtragung bzw. Vereisung. Eine Behandlung des Sexualpartners sollte ebenfalls erfolgen. Außerdem müssen vorhandene Grunderkrankungen – Geschlechtskrankheiten – behandelt werden. Die Stärkung der körpereigenen Abwehrschwäche ist wichtig. 
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