SPRECHSTUNDEN
Bereich Allergologie und Berufsdermatologie

Verantwortlicher Oberarzt: OA M. Freitag
Mitarbeiter/innen: Frau Dr. A. Hanau
Verantwortliche Arzthelferin: Frau G. Bursztyn-Frank
Sprechzeiten:
               
Montag bis Freitag: 08.15 – 12.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag: 14.00 – 16.00 Uhr

und nach Vereinbarung 
Telefon. Terminvergabe:
tägl. von 08.00 – 11.30 und 13.30 – 15.30 Uhr
Telefon: 0234/509-3422

Welche Erkrankungen werden in unserer Ambulanz diagnostiziert und behandelt? 

·         Allergischer Schnupfen („Heuschnupfen“)

·         Allergische Bindehautentzündung

·         Asthma bronchiale

·         Nahrungsmittelunverträglichkeiten und –allergien

·         Medikamentenunverträglichkeiten und –allergien (z.B. gegen Antibiotika, Schmerzmittel, örtliche Betäubungsmittel, sog. Narkose-Zwischenfälle, Kontrastmittel)

·         Kontaktallergien

·         Proteinkontaktdermatitis

·         Zahnprothesenunverträglichkeit

·         Latexallergie

·         Insektengiftallergie

·         Atopische Dermatitis (Neurodermitis)

·         Ekzeme verschiedener Verursachung (allergisch, toxisch, kumulativ-subtoxisch, atopisch, mikrobiell, seborrhoisch etc.), verschiedener Lokalisation (Handekzeme, Lidekzeme, Unterschenkelekzeme etc.)

·         Chronische Urtikaria („Nesselsucht“): Spezialsprechstunde: Donnerstags 14.00 – 16.00 Uhr

·         Hereditäres und nicht hereditäres Angioödem (Quincke-Ödem)

·         Beruflich verursachte Haut- und Schleimhauterkrankungen (z.B. Ekzeme bei Beschäftigten im Bergbau, in der Baubranche, in der Gastronomie und Nahrungsmittelbereich, im Gesundheitswesen, im Raumpflegebereich, bei Friseuren, Gärtnern etc.)

Welche Diagnoseverfahren bieten wir unseren Patienten an? 

·         Reibetest

·         Pricktest

·         Prick-zu-Pricktest

·         Scratchtest

·         Intrakutantest

·         Konjunktivale Provokation

·         Nasale Provokation, Rhinomanometrie

·         Orale Provokation (verblindet und placebokontrolliert)

·         Subkutane Provokation

·         Epikutantest

·         Photopatchtest

·         Atopiepatchtest

·         Anwendungstest (ROAT)

·         Provokationstestungen physikalisch bedingter Urtikariaformen

·         Autologer Serumtest

·         Bestimmung von Gesamt-IgE und spezifischem IgE („RAST“)

·         Zellulärer Antigen-Stimulationstest (CAST 2000)

·         Basophilen-Aktivierungstest (Basotest)

·         Alkali-Resistenztest und weitere hautphysiologische Testverfahren

Welche Therapieverfahren bieten wir unseren Patienten an?

  • Individuelle und intensive Aufklärung über die Erkrankung sowie über Vorkommen und Meidung auslösender Faktoren/Allergene (z.B. Diäten)

·         Symptomatische antiallergische Therapie

·         Spezifische Immuntherapien (Hyposensibilisierung):

·   subkutan, sublingual

·   Insektengifte (Rush, Ultrarush, ambulante Fortsetzung)

·   Pollen (konventionell, Kurzzeit), Milben, Schimmelpilze, Tierepithelien etc.

  • Moderne antiekzematöse Therapie inklusive kortisonfreier Therapieverfahren
  • Moderne UV-Therapien (siehe unter Photodermatologie) inklusive sog. PUVA-Hardening-Therapie
  • Bei Bedarf psycholgische Mitbetreuung durch unseren Psychologen
  • Einleitung ergänzender Maßnahmen (z.B. Klimatherapie)

Zusätzliche berufsdermatologische Leistungen:

·         Hautarztberichte

·         Beratungsärztliche Stellungnahmen

·         Berufskrankheitenanzeigen

·         Begutachtungen diverser Art (für Berufsgenossenschaften, Gerichte etc.)

·         Berufsberatung

·         Arbeitsplatzbezogene Beratung zur Meidung von hautreizenden und allergieauslösenden Stoffen

·         Erstellung eines Hautschutzplanes inklusive Beratung über adäquate persönliche Schutzmaßnahmen (z.B. Schutzhandschuhe)

·         Schulungsseminare über hautschonende Arbeitsweise etc.

·         Enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Berufsgenossenschaften

Zusätzliche Leistungen:

·         Allergologische Prüfung (Hautverträglichkeit etc.) neuer Produkte

Was sollten Sie mitbringen?

·         Medikamentenliste oder Medikamente selber

·         Alte Unterlagen (Arztbriefe etc.), Allergiepässe

·         Ggf. Proben der evtl. allergieauslösenden Stoffe (Medikamente, Nahrungsmittel, Berufsstoffe etc.) inklusive möglichst genauer Informationen hierüber (Beipackzettel, Etiketten, Originalverpackung, Sicherheitsdatenblätter etc.)

Was sollten Sie zudem beachten?

·         Medikamente gegen Allergien (Antihistaminika, Kortison etc.) möglichst 1 Woche vor der Testung absetzen bzw. ausschleichen, sofern es sich nicht um aufgrund der Erkrankung zwingend  notwendige Medikamente (z.B. dauerhafte Kortisontherapie bei schwerem Asthma) handelt

·         UV-Bestrahlung (Solarium, Sonnenbad etc.) für 4-6 Wochen vor geplantem Epikutantest vermeiden