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Was ist Operative Dermatologie?

Die operative Dermatologie befaßt sich sowohl mit der chirurgischen Therapie von krankhaften Veränderungen der Haut und ihrer Anhangsgebilde als auch mit der chirurgischen Behandlung aus ästhetischen Gründen. Für die verschiedenen Indikationen stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Um Ihnen einen kleinen Überblick zu verschaffen, haben wir eine Aufstellung unserer Behandlungsschwerpunkte für Sie vorbereitet.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

5 Tipps für ideale Narben

 

Kürettage (Exkochleation)

 

 

Dermabrasion

 

 

Exzision und Hautverschluß

 

 

Hauttransplantation

 

 

Mikrographisch kontrollierte Chirurgie

OP-Einwilligung

 

Kryochirurgie und Vereisung

 

 

Venenverödung

 

 

Nagelchirugie

 

 

Chemical Peeling

 

 

Laser Doppler Perfusion Imaging

 

 

Lymphknoten-Operation

 

 

Sonographie der Lymphknoten und Subkutis

 

 

Radiowellentherapie bei Krampfaderleiden

 

 

OP-Anmeldung Dermatologie

 

Untersuchungsanforderung Sonografie der Haut

 

Anforderung Fotografie

 

Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber

 

Entscheidungsbogen für die Art der Durchführung einer Operation
AMBULANT oder STATIONÄR

 

Interne Qualitätssicherung zur Vermeidung der Fehlbelegung in der Dermatologie

 

Pflegerische Versorgung unter häuslichen Bedingungen

 

Allgemeine Infos für zur Operation stationär eingewiesene Patienten

 

Ablaufplan der vorstationären Versorgung von Patienten
die zur Operation eingewiesen wurden

 

Fragebogen Vollnarkose

 

Diagnostik-Auflichtmikroskopie

Unsere OP-Räume

OP 1

OP 2

OP 3

Kürettage (Exkochleation)

tangentiale (flache)  Entfernung von oberflächlichen Hautveränderungen mittels scharfen Löffel oder einer Kürette.

Anwendungsgebiete zur Kürettage sind epidermale Hautveränderungen (Oberhaut betreffend) wie

  • seborrhoische Keratosen (Alterswarzen)                     
  • aktinische Keratosen (lichtbedingte Verhornung)
  • Verrucae (Warzen wie Flachwarzen oder Dornwarzen)
  • Condylomata acuminata (Feigwarzen)
  • Mollusca contagiosa (Dellwarzen)
  • epidermale Nävi (in der Oberhaut liegendes Pigmentmal)

 

Die Wundheilung erfolgt in der Regel narbenfrei, eine Hautnaht ist nicht erforderlich

Flache Exzision (tangentiale Exzision) ist ähnlich wie die Kürettage eine horizontale Abtragung von erhabenen epidermalen Hautveränderungen mit einem Skalpell.

Anwendungsgebiete zur tangentialen Exzision sind ähnlich wie bei der Kürettage insbesondere großflächige hyperkeratotische Areale. Auch hier erfolgt die Wundheilung in der Regel narbenfrei.

Dermabrasion

Schleifen der Haut mit einem hochtourigen Rotationsinstrument.

Anwendungsgebiete  zur Dermabrasion sind u.a.

  • flächenhafte Lentigines (braune Verfärbung im Hautniveau)
  • seborrhoische Keratosen (Alterswarzen)
  • Unfallnarben
  • Fremdkörpereinsprengungen
  • Tätowierungen
  • Abtragung von “Muttermalen bei Säuglingen”

 

An dieser Stelle möchten wir auch auf unser Zentrum für Lasermedizin hinweisen, da einige der oben genannten Indikationen seit Jahren auch erfolgreich mit verschiedenen Lasermethoden behandelt werden können.

Beispiele für Dermabrasion (Muttermale beim Baby)

Vorher

Nachher

Exzision und Hautverschluß

Herausschneiden von Hautveränderungen und der Wundverschluß mit einer Hautnaht. Je nach Größe der zu entfernenden Hautveränderungen gibt es verschiedene Verschlußtechniken, wie z. B. Dehnungsplastiken, Schwenklappenplastiken, Rotations- und Verschiebeplastiken.

Anwendungsgebiete zur Exzision sind krankhafte Hautveränderungen, insbesondere Hauttumore, die aufgrund ihrer Ausdehnung in die Tiefe nicht mit einer oberflächlichen Gewebeabtragung behandelt werden können.

 

Schwenk-Lappen-Plastik

Noduläres malignes Melanom mit eingezeichnetem Operationsareal

Aufgeklappte Lappen

Rotation der Lappen

Verschlossene Wunde

Zustand der Wunde eine Woche nach der Operation

Dehnungsplastik

Hauttransplantation

Hautentnahme zur Deckung von Hautdefekten an einer anderen Stelle des Körpers.

Anwendungsgebiete zu den sog.”Fernplastiken” sind große Wunddefekte nach Operationen bei denen einer der o .g. primären Wundverschlüsse oder Plastiken nicht zu einer optimalen Wundversorgung führt.

Mikrographisch kontrollierte Chirurgie

exakte Entfernung von Hauttumoren, bei der die Schnittränder des Operationspräparates markiert werden. Das so markierte Präparat erlaubt nach feingeweblicher histologischer Untersuchung eine maximale Tumorelimination bei weitgehender Erhaltung der umgebenden gesunden Haut. Der Hautverschluß kann je nach Lokalisation und Größe der Wunde wie oben beschrieben verschlossen werden.

Anwendungsgebiete zur mikrographischen Chirurgie sind u. a.

  • Basalzellkarzinome (Basaliome)
  • Plattenepithelkarzinome (Spinaliome)

Venenverödung

Injektion einer sclerosierenden Substanz zur Verklebung von  krankhaft veränderten und kosmetisch störenden Venen (Retikulär- und Besen-reiservarikosis).
Genaueres finden Sie bei unserem Angiologie-Team.

Nagelchirurgie

Entfernung von krankhaften und störenden Nagelveränderungen, welche entweder aufgrund von Verwachsungen zu immer wieder kehrenden Entzündungen am Nagelbett führen oder bei denen eine bösartige Veränderung ausgeschlossen oder behandelt werden muß. Je nach Indikation muß eine komplette Nagelentfernung oder eine Teilentfernung durchgeführt werden.

 An dieser Stelle möchten wir auch auf unser Zentrum für Lasermedizin hinweisen, da einige der hier für den OP genannten Indikationen seit Jahren auch erfolgreich mit verschiedenen Lasermethoden behandelt werden können.