FACELIFTING
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Die Gesichtshaut verliert im normalen Alterungsprozeß an Hautelastizität
und die Muskulatur des Unterhautgewebes erschlafft. Es bilden
sich kleine, sich mit der Zeit vertiefende Falten, insbesondere in den
Bereichen um die Augen, im Lippenbereich, an den Wangen, der Stirn und
dem Hals. Beschleunigt wird dieser Prozeß durch Umwelteinflüsse, übermäßige
Sonnenbestrahlung (UV-Strahlung), Streß, Rauchen, Alkohol, sowie
falsche Ernährung.
Wichtige Information über die Gesichtshautstraffung (Facelifting) Mit Hilfe des Facelifting gelingt es, die Form und Spannung im Bereich der durch Falten veränderten Haut wieder herzustellen. Unschöne Falten die sich mit der Zeit gebildet haben werden dauerhaft entfernt. Insbesondere ist die Entfernung überschüssiger Halshaut sowie die Entfernung einer prominenten Nasolabialfalte möglich. Vorwölbungen überschüssiger Haut im Bereich der unteren Gesichtshälfte lassen sich dauerhaft entfernen.
Es handelt sich bei dem Facelift um eine klassische Operation zur Straffung
von Haut, Muskel- und Fettgewebe. Zu unterscheiden ist zwischen
dem Standardlifting mit Korrektur der Wangen- und Halspartie, und dem
erweiterten Lifting unter Einbeziehung des Stirn- und Lidbereiches sowie
dem sog. ”Minilift”, bei dem eine Straffung der Wangen-, Kinn und
Halspartie erfolgt. Je nach
Ausprägung der Erschlaffung kann auch eine Kombination der einzelnen
Verfahren eingesetzt werden. Bei allen Operationstechniken wird auf den
Erhalt der Mimik und der natürlichen Fältchenbildung geachtet.
Die Schnittführung liegt überwiegend in der behaarten Kopfhaut bzw.
unmittelbar vor dem Ohr, ist dementsprechend nahezu unsichtbar. Die
Haare werden nicht rasiert, sondern im Schnittbereich nur zur Seite gekämmt.
Abhängig vom operativen Umfang wird die
Operation bei uns in örtlicher Betäubung durchgeführt. Ggf. ist eine Vollnarkose,
verbunden mit einem Klinikaufenthalt von 2-5 Tagen ratsam um
Komplikationsmöglichkeiten, wie Nachblutungen, frühzeitig zu erkennen
und behandeln zu können. Schwellungen nach der Operation bilden sich
bei entsprechender Behandlung rasch zurück.
Das Bereithalten eines Kühlelements wird empfohlen.
Im Rahmen des Eingriffs kann es wichtig sein alle früheren Erkrankungen
von Ihnen zu kennen, bitte teilen Sie deshalb alle wichtigen
Vorerkrankungen, Operationen und evtl. Komplikationen,
Medikamenteneinnahmen und bekannte Allergien mit. Ihre Angaben hierzu
sind besonders wichtig, um das Operationsrisiko so gering wie möglich
zu halten. Sofern Sie nicht in Vollnarkose operiert werden, bitten wir
sie etwa 14 Tage vor dem geplanten Operationstermin (z.B. beim Hausarzt)
eine Blutabnahme zur Bestimmung von kleinem Blutbild und Blutgerinnung
vornehmen zu lassen. Das schriftlich dokumentierte Ergebnis bringen oder
faxen Sie uns bitte spätestens bis zu einer Woche vor der dem
Operationstermin zu.
In Narkose werden die Schnitte so gesetzt, wie wir
es zuvor mit ihnen besprochen haben. Der normale Schnittverlauf
reicht von den Schläfenhaaren etwa 5 cm hinter dem Haaransatz, geht vor
dem Ohr vorbei und endet dann unten hinter den Ohren
Bei einem Stirnlifting liegt der Schnitt in Scheitelhöhe und reicht von
einem Ohr zum anderen. Das Resultat Zu bemerken ist, daß nach einem solchen Eingriff mit einem ”Verjüngungseffekt” von 5 - 10 Jahren zu rechnen ist, doch sollen Mimik und natürliche Fältchenbildung erhalten bleiben. Ob und in welchem Alter Sie ein Facelifting vornehmen lassen, hängt allein von Ihrem persönlichen Wunsch ab, bestehende Zeichen des Alterns korrigieren zu wollen. Eine Nachoperation kann nach 5 - 10 Jahren wieder nötig werden, bis dahin sollte jedoch das Operationsresultat ausreichen. Bei der Operation wird auf den Erhalt der Mimik und der natürliche Fältchenbildung geachtet. Die Ausbildung eines ”Maskengesicht” muß unbedingt vermieden werden. Das Lifting einer oder mehrerer Gesichtsregionen kann durch weitere Eingriffe, wie etwa eine Lidplastik oder eine Fettabsaugung, sinnvoll ergänzt werden. Auch ist es heute üblich, feinere Falten um Mund und Lider durch ein Laserpeeling zu behandeln Zeit nach der OperationNach der Operation wird Ihre Haut gespannt und geschwollen sein. Auch Blutergüsse
im Bereich der Wangen und unter dem Kinn sowie ein leichtes Taubheits-
und Spannungsgefühl im gesamten Gesichtsbereich können auftreten. Die
stärksten Schwellungen treten 1 bis 2 Tage nach dem Eingriff auf und können
das Aussehen Ihres Gesichts vorübergehend verändern. Die Schwellungen
bilden sich innerhalb der folgenden 2 bis 3 Wochen wieder zurück.
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