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Kann man die idealen Proportionen in einer Zahl erfassen? |
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Ein amerikanischer Gesichtschirurg hat diese Idealmaße ermittelt - 1 zu 1,6 lautet das magische Verhältnis - und daraus ein Computermodell
für ein Gesicht entwickelt (s. Bild). Von den Augen über den Mund bis zur Nase - wenn die Linien eines realen Gesichtes mit denen des Models übereinstimmen, wird das Gesicht als schön empfunden - so einfach ist das. Genau dieses Computermodell wird dann im Operationssaal verwendet. Gewissermaßen als Schnittmuster für den Operateur, wenn es gilt, die Proportionen eines normalen Gesichtes denen des Idealgesichtes anzugleichen. Denn die Abweichungen von der Norm, die sich die Natur erlaubt hat, gilt es zu korrigieren - Schönheit mit Maßband und Messer ebnen. |
Kollagen- und Hyaluronsäurebehandlung Einspritzung von Bioimplantaten zur Korrektur von eingesunkenen Narben und Falten.
Collagen ist ein
natürliches Eiweiß (Protein), das einen Großteil des Bindegewebes bildet. Das für die Einspritzung verwendete Collagen wird aus Rinderhaut gewonnen, bei der durch spezielle Reinigungsverfahren die für den Menschen unverträgliche
Stoffe herausgewaschen werden. |
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Um das Auftreten von allergischen Reaktionen
festzustellen, wird zunächst vor der Behandlung eine kleine Menge Collagen in die Unterarmhaut eingespritzt. Allergische Reaktionen machen sich durch zunehmende Rötung, Schwellung und Druckempfindlichkeit sowie anhaltenden Juckreiz, Hautausschlag, grippeähnliche Beschwerden oder Gelenkschwellungen und/oder Atemstörungen bemerkbar.
Die Einspritzungsstelle sollte vier Wochen lang sorgfältig von Ihnen beobachtet werden. Kommt es zu einer oder mehrerer der o. g. Symptome, informieren Sie bitte umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Eine leichte örtliche Rötung
oder Schwellung, die für einige Stunden nach der Einspritzung auftreten kann, ist dagegen eine normale Reaktion auf die Collagen-Einspritzung und braucht Sie nicht zu beunruhigen. Das Collagen wird dann mit einer feinen Hohlnadel in die Hautbezirke eingespritzt, die korrigiert
werden sollen. Die Einspritzung ist nahezu schmerzfrei. Unmittelbar nach der Collagen-Behandlung schwillt die Haut, wie bei dem Test, leicht an, sie ist etwas gerötet und druckempfindlich. In aller Regel bilden sich die
Schwellungen innerhalb von 24 Stunden zurück. Im Lippenbereich kann diese Schwellung jedoch etwas länger anhalten. Eine Collagen-Behandlung dauert ca. zehn bis zwanzig Minuten. Um jedoch ein vollständiges Korrekturergebnis zu
erzielen, ist es meist notwendig, im Abstand von ein bis zwei Wochen noch eine, gelegentlich auch mehrere Auffüllbehandlungen durchzuführen. Mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen Das Collagen wird im allgemeinen gut vertragen. Wenn nach der Testeinspritzung
keine allergischen Reaktionen aufgetreten sind, ist die Wahrscheinlichkeit, daß es nach wiederholter Einspritzung zu solchen Reaktionen kommen könnte, äußerst gering. Sehr selten, gelegentlich erst Wochen bis Monate nach der
Einspritzung, als Folge allergischer Reaktionen kann es zur Blasenbildung kommen, ebenso zur Bildung von Abszessen. Es können sich dann Narben bilden, die eine operative Korrektur erforderlich machen. Extrem selten sind
Blutdruckabfall, Schwindel, Engegefühl in der Brust, Atembeschwerden und/oder Atemnot. Diese bedürfen einer sofortigen ärztlichen Behandlung. Wie bei allen Injektionen kann es in Ausnahmefällen zu örtlichen Gewebsschäden (z. B.
Unterhautblutung, Infektion, Spritzenabszeß, Nervenschädigung, Nekrose, Venenreizung) kommen. Nach einer (unbeabsichtigten) Einspritzung in ein Blutgefäß kann sich ein Bluterguß bilden. Sehr selten sind Verschorfungen an der
Injektionsstelle. Früher aufgetretene Herpes simplex Bläschen (z. B. Lippenbläschen) können durch die Injektion eine erneute Bläschenbildung auslösen. Schwellungen, Verhärtungen, Knötchen, blaue Flecken oder Entfärbungen an der
Injektionsstelle, die über Monate anhalten, sind sehr selten. Neben örtlichen (lokalen) Reaktionen können jedoch auch systemische Nebenwirkungen auftreten, u. a. grippeähnliche Beschwerden mit Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen,
Gelenkschmerzen, Nervenschmerzen, Unwohlsein, Übelkeit und Schwindel. Hautjucken, Exanthembildungen, vorübergehende Sehstörungen (z. B. verschwommen sehen), Prickeln und Taubheitsgefühl. Einspritzung des Hyaluronsäurepräparates Hyaluronsäure ist ein natürliches Polysaccharyl, das im Organismus u. a. in der
Grundsubstanz des Bindegewebes und in der Haut vorkommt. Mit zunehmendem Alter nimmt der natürliche Hyaluronsäuregehalt der Haut ab. Feuchtigkeits- und Elastizitätsverlust können die Folge sein. Die Hyaluronsäure ist ein farbloses
klares Gel, chemisch, physikalisch und biologisch ist menschliche und tierische Hyaluronsäure identisch. Aus diesem Grund ist eine allergische Reaktion nicht zu erwarten und somit eine Hauttestung vor der Behandlung nicht
erforderlich. Mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen Das Hyaluronsäurepräparat wird im allgemeinen gut vertragen. Gelegentlich kommt es zu entzündlichen Hautrötungen (Erythemen), die in der Regel nach einiger Zeit abklingen. In Ausnahmefällen kann es nach der Injektion zu örtlichen Gewebeschäden (z. B. Unterhautblutung, Infektion, Spritzenabszeß, Nervenschädigung, Nekrose, Venenreizung) kommen. In Einzelfällen kann die Injektion mit einem vorübergehenden Schmerz und/oder einer Verfärbung der Injektionsstelle einhergehen. Örtliche Schwellungen und/oder Hautjucken treten bei weniger als 1 % der Patienten auf. Diese Symptome verschwinden meistens innerhalb eines Monats. Bei etwa 5 % der Patienten bildet sich innerhalb von zwei Monaten nach der Behandlung ein akneähnliche Hautveränderung, die sich jedoch nach Tagen bis Wochen von selbst zurückbildet. Bei den meisten Patienten können durch Injektion von Collagen oder Hyaluronsäure Falten oder Narben verringert werden. In einigen Fällen bleibt der Erfolg jedoch aus. Nach Entnahme von eigenem Fett von geeigneter Stelle (z. B. Gesäßfalte, Knieinnenseite oder Nabelgegend) wird dieses nach entsprechender Vorbereitung zur Faltenauffüllung im Gesicht
verwendet. Vorteile der Eigenfettbehandlung sind u.a. fehlende allergische Reaktionen, reizloser und schneller Einbau, gute Früh- und Spätergebnisse. Die Gewinnung und die Implantation ist einfach. Anwendungsgebiete zur Eigenfettbehandlung sind
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Ein kurzer S-förmiger Hautschnitt beginnt im behaarten Schläfenbereich und endet ca.1 cm hinter dem Ohrläppchen. Die Hautablösung ist minimal und erlaubt so den Zugang zu oberflächlicher Muskulatur zwecks Raffung. Diese Raffung erfolgt nach oben und nicht wie bei der klassischen Methode nach hinten. Durch die nach oben gerichtete Raffung erreicht man eine natürliche Straffung des Halses und des Gesichtes, eine Verzerrung der Mundwinkel bleibt aus. Die überschüssige Haut wird entfernt und die Wundränder mit feinen Hautnähten verschlossen. |