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Erbium-YAG-Laser

Laserbehandlung zur Entfernung von Falten und Straffung der Haut
(Skin-Resurfacing)

 

Für wen können wir etwas tun?

 

Welche Lasersysteme bieten wir Ihnen an?

 

Müssen Sie mit Nebenwirkungen rechnen?

 

Wie ist der Behandlungsablauf?

 

Wann ist eine Laserbehandlung nicht geeignet?

 

Chemical-Peeling

 

Hautalterung

Vorher gut informieren

Falte ist nicht gleich Falte. Knitterfältchen sind nur Bruchteile eines Millimeters eingekerbt. Sie lassen sich durch oberflächliche Verfahren behandeln. Die Bildung dieser oberflächlichen Fältchen wird übrigens vor allem durch Sonneneinstrahlung, speziell durch den UV-A-Anteil, gefördert.

Mimik- und Altersfalten reichen tief in die unteren Hautschichten. Oberflächliche Abtragung z. b. mit dem Laser bringt bei diesen Falten wenig, dafür aber wirken andere Verfahren. Unter Umständen ist es sogar sinnvoll, verschiedene Verfahren miteinander zu kombinieren.

Wichtig deshalb: Den erfahrenen Facharzt fragen, der das ganze Angebot an Möglichkeiten kennt und die richtige Methode empfiehlt, auch dann, wenn diese vielleicht nicht in seinem eigenen Behandlungsspektrum liegt.

  • Wichtig: ein ausführliches Beratungsgespräch ( bei tiefer gehenden Eingriffen mit eingehender medizinischer Untersuchung) mit Aufklärung über Risiken und Komplikationen
  • Lassen Sie sich nicht drängen, es sollte immer Zeit vergehen zwischen Beratung und Operation.

Für wen können wir etwas tun?

Falten sind heute eine Alterserscheinung, mit der man sich nicht mehr abfinden muß. Insbesondere Falten an den Augenlidern, den Lippen und der Stirn sowie eine insgesamt erschlaffte Haut bieten sich zur Laserbehandlung (Faltentherapie) an. Durch die Laserbehandlung können einerseits Falten geglättet und andererseits in der Tiefe der Haut eine Kollagenneubildung erreicht werden, die zusätzlich zur Hautstraffung führt. Das nächste Bild zeigt Beispiele vor und nach einer Laserbehandlung mit dem Kohlendioxidlaser (das sog. Skin-Resurfacing).

 

Vorher

Nachher

 

Welche Lasersysteme bieten wir Ihnen an?

Grundsätzlich geeignet sind der gütegeschaltete Erbium:YAG-Laser und der ultragepulste CO²-Laser, wobei der Erbium:YAG-Laser ausschließlich eine Glättung der Haut und keine Kollagenneubildung verursacht. Deshalb bevorzugen wir in unserem Zentrum für Lasermedizin den Kohlendioxid-Laser. Dieser Laser arbeitet bei einer Wellenlänge vor 10600 nm. Zusätzlich zu der Gewebeabtragung zur Angleichung des Hautniveaus der Falten wird mit dem CO²-Laser eine Kollagenneubildung erreicht, was zu einer Verjüngung und Straffung der Haut führt. Das nachfolgende Bild zeigt einen Schnitt durch die Haut mit 0berhaut (Epidermis), Lederhaut (Korium) und Fettgewebe. Im Bildausschnitt ist das mit dem Kohlendioxidlaser in definierten Schichtdicken von 50 - 100 µm abtragbare Hautareal erkennbar, wobei das Wasser in den Zellen Ziel des Laserstrahles ist.

Müssen Sie mit Nebenwirkungen rechnen?

Im Gegensatz zum Erbium:YAG-Laser kann beim CO²-Laser auf eine örtliche Betäubung nicht verzichtet werden. Bei der Faltenbehandlung des Gesichtes mit dem Kohlendioxid-Laser wird die Therapie normalerweise in Tumeszenz-Lokalanästhesie (hier wird die Betäubungslösung ins Unterhautfettgewebe gespritzt) durchgeführt. Mit einer teilweise starken Rötung des Gesichtes 4 - 6 Wochen nach dem Eingriff muß gerechnet werden, die sich dann in weiteren 6 - 8 Wochen verliert. Sie müssen sich in der ersten Woche täglich einem Verbandswechsel unterziehen. Mit Krusten- und Schorfbildung muß gerechnet werden. Ferner sollten Sie am Tag vor bis eine Woche nach dem Eingriff Medikamente gegen virale und bakterielle Infektionen einnehmen. Auch hierüber werden Sie von uns genauestens aufgeklärt (Patienteneinwilligung). Immer besteht bei Laserbehandlungen die Möglichkeit einer vorübergehenden Hyperpigmentierung des behandelten Hautareals, die sich in der Regel von alleine verliert. Mit Narbenbildung ist normalerweise nicht zu rechnen, sie kann aber nicht ausgeschlossen werden. Wichtig ist ein ausreichender Sonnenschutz bis ca. 3 Monate nach dem Eingriff und das Auftragen eines hohen Lichtschutzfaktors auf die Haut.

Wie ist der Behandlungsablauf?

Eine spezielle Vorbereitung der Haut ist nicht erforderlich. Die Haut sollte nicht gebräunt sein, auch nicht durch Sonnenstudio. Einen Tag vor bis eine Woche nach der Behandlung sollten Sie Medikamente gegen virale und bakterielle Infektionen einnehmen. Es wird normalerweise in Tumeszenz-Lokalanästhesie die oberste Hautschicht bei genau kontrollierter Eindringtiefe des Lasers abgetragen. Der Kohlendioxid-Laser verursacht zusätzlich in der Tiefe eine Straffung der Haut und eine Neubildung von Kollagen zur Elastizitätsverbesserung. Sie können die Klinik in der Regel noch am gleichen Tag verlassen, sollten sich jedoch um eine Begleitperson bemühen. In der ersten Woche müßten Sie sich zum täglichen Verbandswechsel durch unsere Ärzte/Ärztinnen in unsere Klinik bemühen.

Wann ist eine Laserbehandlung nicht geeignet?

Weniger geeignet sind Patienten mit dunklem Hauttyp, da diese verstärkt zur Hyperpigmentierung neigen, außerdem Patienten, die zu Infekten neigen.

Wenn Sie Fragen haben, vereinbaren Sie einen kostenlosen
Beratungstermin in unserem
Zentrum für Lasermedizin (ZELM).

Eine Alternative ist die Behandlung mit Kollagen oder Hyaluron-Säure