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Neues Laserzentrum nimmt Arbeit auf Ministerin Fischer lobt Hautklinik Das erste vom Land geförderte Laserzentrum eröffnete gestern
NRW-Ministerin Birgit Fischer in der Hautklinik des St. Josef-Hospitals. Die Klinik hat sich unter der Leitung von Prof. Peter Altmeyer einen internationalen
Ruf erworben und gehört heute zu den bekanntesten und größten ihrer Art in Deutschland. Bereits in den vergangenen Jahren hat das Land die Anschaffung von medizinischen Hochtechnologiegeräten im St. Josef-Hospital gefördert.
Dazu gehören etwa Apparate für die Bestrahlung Krebskranker. Das Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität belegt nun, auch was die Ausbildung junger Leute angeht, einen bundesweiten Spitzenplatz.WAZ, 19.12.98
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Lasertechnik eröffnet neue Wege für die Hautärzte Prof. Altmeyer erhält Bundesverdienstkreuz Ministerin Birgit Fischer streckt mutig ihren Arm aus.
Dr. Klaus Hoffmann setzt den Laser an. “Und, spüren Sie etwas, Frau Ministerin?” Es sei ein wenig kühl an der Haut, sagt sie. Dr. Hoffmann lächelt. “Der Laser war ja auch gar nicht eingeschaltet.” Doch die Kühlung ist eine der Vorteile der modernen Technik. So wird der leichte Schmerz, der beim Entfernen einer Hautveränderung entsteht, gemildert. Das Verfahren läßt sich auch bei der
Nachbehandlung von Hauttransplantationen, der Entfernung von Narben oder Feuermalen und bei der Bekämpfung des Hautkrebses einsetzen. Die modernen, medizinischen Lasergeräte in der Dermatologischen Klinik des St. Josef-Hospitals
ermöglichen jetzt weitgehend schmerzfreie Operationen. Klinikchef Prof. Dr. Peter Altmeyer: “Es gibt Patienten mit Hunderten von Warzen. Diese lassen sich jetzt nahezu schmerzfrei entfernen.” Die millionenschwere Einrichtung ist in
ihrer Art landesweit einzigartig. Mit 1,5 Mio Mark beteiligte sich die Landesregierung am Zentrum für Lasermedizin (ZELM). Täglich werden bis zu sechs Medizinstudenten an den neuen Lasergeräten ausgebildet. Prof. Altmeyer
betonte bei der Eröffnung, daß es neben den bereits existierenden kommerziell betriebenen Laser-Zentren nun endlich auch ein öffentlich-rechtlich gefördertes gäbe. “Jeder Patient kann von dieser Technik profitieren.” Sein Traum:
Der ehemalige russische Präsident Michail Gorbatschow könne gerne vorbeischaun, um sich sein Feuermal auf dem Kopf entfernen zu lassen. “Bezüglich der Bezahlung werden wir natürlich vorher mit der Ministerin sprechen”, fügte er
launig hinzu. In Ihrer Laudatio vor zahlreichen Gästen im großen Hörsaal des Hospitals lobte Birgit Fischer den EInsatz des Mediziners, dem sie gestern das Bundesverdienstkreuz erster Klasse überreichte. “Ihre Aktion ´Rette
Deine Haut´ hatte eine ungeheure Signalwirkung.” Es habe sich gezeigt, wie wichtig vor allem der Schutz und die Information der Kinder sei. “Gerade bei Kleinkindern können Sonnenstrahlen eine spätere Krebserkrankung auslösen.”WAZ, 19.12.98 |
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Mit Laser gegen den Hautkrebs Hoher Besuch aus
Düsseldorf weilte gestern in der Dermatologischen Klinik im St. Josef-Hospital: NRW-Ministerin Brigit Fischer überreichte Klinikdirektor Prof. Peter Altmeyer das Bundesverdienstkreuz für seinen unermüdlichen, “weit über seine
normale Berufspflicht” hinaus gehenden Einsatz bei der Früherkennung und Vorbeugung von Hautkrebs. Gleichzeitig eröffnete Ministerin Fischer das neue Zentrum für Lasermedizin am St. Josef-Hospital. Die Klinik ist nun das erste
Laserzentrum in Nordrhein-Westfalen in einem öffentlich-rechtlich geförderten Krankenhaus. Rund 1,5 Millionen Mark investierten jeweils das Land und die Krankenhausträger in das neue Zentrum.
Bochumer Stadtspiegel, 19.12.98 |
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Laserzentrum eröffnet neue Möglichkeiten der Therapie
Klinikchef Peter Altmeyer mit Bundesverdienstkreuz geehrt “Es riecht jetzt ein bißchen
nachverbrannter Haut, aber Sie sehen, es funktioniert”, kommentierte Klaus Hoffmann gestern den Selbstversuch im neuen Laserzentrum (ZELM) des Josef-Hospitals.
NRW-Gesundheitsministerin Birgit Fischer war von diesem kleinen Test gar nicht begeistert. So sehr sie auch das mit 1,5 Mio. Mark vom Land geförderte Zentrum begrüßte, der medizinische Laser in Aktion behagte ihr nicht. Dabei
ist dieser bundesweit einzigartigen Einrichtung, die Fischer gestern miteröffnete, möglich, Patienten mit vielerlei Hautproblemen zu helfen. Nicht nur im Bereich Hautkrebs, in dem sich die Dermatologische Klinik, zu der das ZELM
gehört, große Verdienste erworben hat, kann jetzt sanfter therapiert werden. Auch Pigmentstörungen, übermäßiger Haarwuchs und Tätowierungen stellen für die neuen Laser kein Problem dar. Insbesondere bei durch Feuermale
gekennzeichneten Kindern eröffnen sich Dank eines gekühlten Lasers neue Möglichkeiten aufgrund der geringen Schmerzen. Da die Behandlung zügiger durchgeführt werden kann, ist sie auch noch günstiger als bisher angewandte Verfahren.
“Kommerzielle Medizin ist nicht unsere Sache”, beschrieb Klinikchef Peter Altmeyer die Vorteile des ZELM gegenüber privaten, profitorientierten Laserzentren. Zwar müsse in der Zukunft sensibel diskutiert werden, was die
Krankenkassen bezahlen, doch grundsätzlich stehe die Einrichtung jedem offen, so der Professor weiter. Diese grundsätzliche Denkweise Altmeyers, der viel beruflichen und ehrenamtlichen Einsatz in der Hautkrebsbekämpfung an den
Tag legt, brachte ihm gestern eine besondere Ehre ein: Er erhielt von Birgit Fischer das Bundesverdienstkreuz. Abgestimmt gewesen seien die Termine nicht, aber es paßte gut zusammen, freute sich die Ministerin, die das Engegement
des Mediziners ausdrücklich würdigte. Doch er gab den Dank weiter: “Hier wird ein Werk geehrt, und wir sind froh, daß wir mit diesen Möglichkeiten arbeiten können.” Doch einen Wunsch hat der Dermatologe noch. Er würde gerne das
Feuermal des ehemaligen Sowjetpolitikers Michael Gorbatschow behandeln. Dem habe man das schon angeboten, doch bislang sei Gorbatschow nur bis nach Duisburg gekommen.Ruhrnachrichten, 19.12.98 |
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