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Ein Gel beschleunigt die Heilung
Offenes Bein: Ein neues Mittel
gegen chronische Wunden steht derzeit im St. Josef-Hospital,
Klinikum der Ruhr-Universität, auf dem Prüfstand: Die Wundambulanz der
Klinik für Dermatologie ist darauf spezialisiert, nicht heilende Wunden,
z. B. das offene Bein, zu behandeln. Wachstumsfaktoren aus menschlichen Zellen Das Gel ist eine
natürliche Mixtur aus verschiedenen Wachstumsfaktoren, wie man sie
in menschlichen Zellen findet. Bei Wunden wie dem offenen Bein (Ulzeration)
ist häufig das Verhältnis zwischen heilungsfördernden und
heilungshemmenden Faktoren gestört. Verbandstoffe reichen nicht Denn moderne Verbandsstoffe erzeugen zwar ein optimales Heilungsklima an der Wunde, dennoch kommt es immer wieder zu monate- oder sogar jahrelangem Stillstand, in dem die schmerzhaften Ulzerationen nicht abheilen. Auch durch Operationen mit Hautverpflanzungen heilen diese Geschwüre manchmal nicht. 2 Mio. betroffene Patienten Die häufigsten Ursachen chronischer Wunden sind Wundliegen (Dekubitus), diabetische Fußgeschwülste und Ulzerationen bei chronischen Venenerkrankungen (offenes Bein). In Deutschland leiden etwa 2 Millionen Patienten an einem offenen Bein, das zumeist aus einem chronischen Venenleiden, zum Beispiel als Folge einer Thrombose, resultiert. Weitere Informationen
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