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		<title>derma.de: Aktuelles</title>
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		<description>Aktuelles von derma.de</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 14 Feb 2012 12:13:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Auch bei Vitamin-D-Mangel nicht ins Solarium!</title>
			<link>http://www.derma.de/</link>
			<description>Zuviel UV-Strahlung ist krebserregend und fördert Hautkrebs</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Stärke der UV-Strahlen in Solarien ist so intensiv wie die der Sonne mittags  am Äquator. Je stärker die UV-Strahlung, umso höher ist die Gefahr, dass  Hautkrebs entsteht. Solarien sollten deshalb grundsätzlich nicht genutzt werden,  auch nicht für die körpereigene Produktion von Vitamin D. Diese Ansicht  vertreten die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische  Prävention (ADP).</strong>
„UV-Strahlen sind krebserregend und der größte Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs“, erklärt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Gleichwohl haben UV-Strahlen – wohldosiert – aber auch eine lebenswichtige Funktion: Der Körper bildet mit ihrer Hilfe in der Haut Vorstufen von Vitamin D und kann so selbst seinen Bedarf an diesem Vitamin sicherstellen. Dies ist bedeutsam, da nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) rund 60 Prozent der Bundesbürger unzureichend mit Vitamin D versorgt sind. Regelmäßige Aufenthalte im Freien können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Vitamin-D-Bedarf zu decken. „Wer sich umsichtig in der Sonne verhält, nutzt die körpereigene Vitamin-D-Synthese und beugt der Entstehung von Hautkrebs vor“, rät Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der ADP. <br /><br />Der Körper benötigt Vitamin D für den Aufbau und Erhalt der Knochen. Es reguliert den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und fördert so die Mineralisierung und Härtung der Knochensubstanz. Ob Vitamin D als „Schutzfaktor“ vor Multipler Sklerose, Diabetes oder auch Krebs wirken kann, ist wissenschaftlich derzeit noch unzureichend erforscht. <br /><br />Der Bedarf an Vitamin D wird hierzulande nur in geringem Maße über die Nahrung gedeckt. Denn nur wenige Lebensmittel, wie beispielsweise Makrelen und Heringe, enthalten das Vitamin in bedeutenden Mengen. Durch den Einfluss der UVB-Strahlen des Sonnenlichts bildet der Körper im Idealfall bis zu 90 Prozent des benötigten Vitamins selbst. Dies hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab: dem Breitengrad, der Jahres- und Tageszeit, der Witterung, der Aufenthaltsdauer sowie dem Hauttyp. In den Wintermonaten ist es in Deutschland aufgrund der geographischen Lage schwer möglich, genügend Vitamin D über das Sonnenlicht zu gewinnen. Im Sommer gebildetes Vitamin D wird allerdings gespeichert und kann in den Wintermonaten genutzt werden. „Bewegen Sie sich täglich im Freien. Bei einem gesunden Menschen reicht es, Gesicht und Arme 15 bis 20 Minuten pro Tag der Sonne auszusetzen, um den Vitamin-D-Spiegel aufrecht zu erhalten“, erklärt Professor Breitbart. „Solarien sollten in jedem Fall gemieden werden“. <br /><br />Die Eigensynthese dieses Vitamins lässt bei Menschen über 65 Jahren allerdings nach. Zudem halten sich Ältere meist weniger im Freien auf, so dass die Eigenversorgung mit Vitamin D zusätzlich sinkt. Dies ist insbesondere bei chronisch kranken und pflegebedürftigen Menschen der Fall. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt in diesem Fall die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten. Hierfür ist es sinnvoll, dass der Hausarzt zuvor den Vitamin-D-Spiegel bestimmt und gegebenenfalls ein geeignetes Präparat verschreibt. <br /><br />Ausführliche Informationen, Ratgeber und Plakate zum Schutz der Haut vor zu viel UV-Strahlen und zu den Risiken durch Solarien können bei der Deutschen Krebshilfe e. V., Postfach 1467, 53004 Bonn, unter der Telefonnummer 02 28/7 29 90-0 und im Internet unter www.krebshilfe.de kostenlos bestellt werden. 
 
<div id="newsSingle">Interviewpartner auf Anfrage! 
<br />Bonn, 8. Februar 2012&nbsp;&nbsp; 
Abdruck honorarfrei<br />Beleg erbeten</div>]]></content:encoded>
			<category>Dermatologie allgemein </category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 12:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einladung zur Pressekonferenz am 24. Februar 2012 </title>
			<link>http://www.derma.de/</link>
			<description>Brisante Studien zu Verbreitung und Versorgung von Allergien, speziell Neurodermitis </description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, 
wir möchten Sie herzlich einladen zur Pressekonferenz der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) im Rahmen der Fachtagung „DDG KOMPAKT“ 
am 24. Februar um 10 Uhr
im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40 in 10117 Berlin. 
Die steigende Verbreitung von Allergien in Deutschland ist mittlerweile allgemein bekannt. Doch aktuelle Informationen hierüber sind in den meisten Fällen nicht verfügbar. Sogar die Bundesgesundheitsberichterstattung greift auf Daten aus dem Jahr 1998 zurück. 
Auf der Pressekonferenz werden zwei wissenschaftliche Studien erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, die im Zusammenhang ein sehr genaues Bild von der Situation der Allergiepatienten ergeben. Auf dieser Grundlage werden Lücken der medizinischen Versorgung ebenso deutlich wie die Chancen der leitliniengerechten fachärztlichen Versorgung: 
•	Kennen Betroffene ihre Optionen? In einer aktuellen Forsa-Umfrage wurde erfasst, was die Deutschen über Anzeichen und Behandlungsmöglichkeiten von Allergien wissen. Im Gegensatz zu den meisten Studien, die sich mit Krankheitsbildern befassen, wurden hier nicht nur Erkrankte angesprochen, sondern auch gesunde Menschen. Denn nur so ist erkennbar, wie handlungsfähig Menschen nach der Erstdiagnose sind. Referent: Prof. Dr. Rudolf Stadler, Präsident der DDG 
•	Wie ist die Versorgungslage von Patienten? Am Beispiel der Neurodermitis betrachtet die CVderm-Studie die Versorgungslage der Allergiepatienten weiter: Ist der Informationsstand des behandelten Patienten gut? Wie wirkt die Therapie – sowohl medizinisch als auch im Hinblick auf die Lebensqualität des Patienten? Haben die Patienten wirklich alle Hilfen erhalten? Referent: Prof. Dr. Matthias Augustin, Direktor des Instituts für Versorgungsforschung mit dem Competenzzentrum Versorgungsforschung in der Dermatologie (CVderm) 
•	Brisante Hintergrundinformationen: Besonders bedeutend sind diese wissenschaftlichen Arbeiten vor dem Hintergrund eines Anfang März beim Bundessozialgericht anhängigen Verfahrens, das die Leistungsausgrenzungen der Basistherapie bei Neurodermitis durch die Krankenkassen aufgreift. Auch auf eine neue EU-Vorschrift zur Einstufung von Testpräparaten für Kontaktallergien als Arzneimittel werfen die Studien ein alarmierendes Bild. Referent: Prof. Dr. Axel Schnuch, Leiter der Zentrale „Informationsverbund Dermatologischer Kliniken“ (IVDK) an der Universität Göttingen 
Wir freuen uns, Sie auf der Pressekonferenz begrüßen zu dürfen. Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis zum 15. Februar 2012 auf dem beiliegenden Antwortfax.
Mit freundlichen Grüßen 
Prof. Dr. Rudolf Stadler 

----------------------------------------------
Fax-Antwort an 040 - 519 01 762
Bitte bis zum 15.02.2012 zurücksenden
Deutsche Dermatologische Gesellschaft<br />c/o Nicola Sieverling PR<br />Tel.: 040-639 77 173<br />Sophienallee 20<br />20257 Hamburg<br />E-Mail: redaktion@nicola-sieverling.de
Einladung zur Pressekonferenz
Vorstellung der Forsa- und CVderm-Studien zur Versorgungslage Allergischer Erkrankungen, speziell der Neurodermitis
am 24. Februar um 10 Uhr im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40 in 10117 Berlin.
- Ich nehme an der Pressekonferenz teil.<br />- Ich kann an der Pressekonferenz leider nicht teilnehmen.<br />- Bitte schicken Sie mir eine Pressemappe per E-Mail 
Name:		_________________________________
Redaktion:	_________________________________
Anschrift: 	_________________________________
Telefon: 	_________________________________
E-Mail: 	        _________________________________
]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten</category>
			<category>Pressemittteilung</category>
			
			Kathrin Schumann
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Patientenbeteiligung: Unser gutes Recht!“</title>
			<link>http://www.derma.de/</link>
			<description>Stabile Finanzierung für Patientenvertreter gefordert</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Patientenbeteiligung ist kein Gnadenakt des Staates oder von Einrichtungen des Gesundheitssystems. Es ist dringend notwendig, sie weiterzuentwickeln und auf eine stabile Finanzgrundlage zu stellen.“ Das ist das Fazit des diesjährigen Tags der Krebs-Selbsthilfe. Die Deutsche Krebshilfe hat die Veranstaltung gemeinsam mit allen von ihr geförderten Krebs-Selbsthilfeorganisationen zum siebten Mal ausgerichtet. 150 Vertreter der Selbsthilfe, der Kostenträger sowie Experten der Gesundheitspolitik, darunter auch der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller, diskutierten am 10. November 2011 in Berlin unter dem Motto „Patientenbeteiligung: Unser gutes Recht!“ über Sinn und Möglichkeiten, Patienten an Entscheidungsprozessen über das Gesundheitswesen zu beteiligen.<br /><br />„Patientenvertreter bringen ihre eigene, persönliche Betroffenheit und das Erfahrungswissen, das sie in ihren Organisationen gesammelten haben, in Entscheidungen über das Gesundheitswesen ein. Jetzt kommt es auf drei Dinge besonders an: die Finanzgrundlage für die Arbeit der Selbsthilfe zu verbessern, die Legitimation der Patientenvertreter institutionell zu stärken, und die Beteiligungsrechte weiterzuentwickeln.“ Damit brachte Professor Dr. Gerhard Englert die Diskussion auf den Punkt. Englert ist Vorsitzender der Deutschen ILCO, einer Organisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs, sowie Vorsitzender des Patientenbeirates der Deutschen Krebshilfe.<br /><br />„Aus meiner Zeit im Gemeinsamen Bundesausschuss weiß ich, wie wertvoll unsere Arbeit dort ist und welche großen Fortschritte wir schon gemacht haben“, sagte Englert. Patientenvertreter wirken beratend an den Entscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) darüber mit, welche medizinischen Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Jedoch haben sie im GBA kein volles Stimmrecht. Englert kritisiert, dass Patientenvertreter damit noch nicht ausreichend legitimiert seien, die Interessen der Betroffenen zu vertreten. Doch nur, wenn man diese Legitimation erhöhe, könne man die Mitwirkungsrechte vernünftig weiterentwickeln. „Gleichzeitig muss man endlich die leidige finanzielle Situation lösen, in der die Selbsthilfe seit Jahren steckt. Die Krankenkassen, die über das Sozialgesetzbuch gesetzlich zur grundlegenden finanziellen Ausstattung der Selbsthilfe verpflichtet sind, müssen für mehr finanzielle Planungssicherheit und Transparenz sorgen“, forderte Englert in Berlin.<br /><br />Wolfgang Zöller, dankte den Selbsthilfe-Vertretern auf der Veranstaltung für ihr ehrenamtliches Engagement. Zöller sagte, da es Aufgabe der Krankenkassen sei, Patientinnen und Patienten zu vertreten, müssten sie die Selbsthilfe auch adäquat, also künftig stärker fördern.<br /><br />Beim ‘Tag der Krebs-Selbsthilfe‘ machten Selbsthilfe-Vertreter deutlich, wo sie Einfluss auf das Gesundheitswesen nehmen: So wirken Patientenvertreter an der Nutzenbewertung von Arzneimitteln und damit an der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen mit. Ralf Rambach, Vorsitzender der Deutschen Leukämie- und Lymphomhilfe und Patientenvertreter, sagte in Berlin: „Indem wir uns beteiligen, wollen wir für krebsbetroffene Menschen eine qualitativ hochwertige Versorgung mit Arzneimitteln sicherstellen.“ Vertreter des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe haben an einer ärztlichen Behandlungsleitlinie mitgewirkt und damit die Qualität der Patientenversorgung verbessert. Auch die Versorgung von Stomaträgern mit Hilfsmitteln hat sich durch die Beteiligung von Patienten an Entscheidungsprozessen verbessert. „Für Menschen mit einem künstlichen Darm- oder Blasenausgang ist ein hautverträglicher, zuverlässig abdichtender Stomaverschluss notwendig, um am gesellschaftlichen Leben ungehindert teilhaben zu können“, so Maria Haß, Deutsche ILCO. Haß forderte, die Beratung und den Verkauf von Hilfsmitteln zu entkoppeln und eine unabhängige Beratung eigenständig zu vergüten.<br /><br />„Mit dem Tag der Krebs-Selbsthilfe haben wir ein politisches Forum geschaffen und erreicht, dass Ärzteschaft und Gesundheitspolitik Patientenvertreter immer mehr als Partner wahrnehmen“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Gemeinsam mit allen von ihr geförderten Krebs-Selbsthilfeorganisationen setzt sich die Deutsche Krebshilfe dafür ein, dass Patientenvertreter in Fachgesellschaften vertreten sind, bei der Erstellung von Leitlinien mitarbeiten, im Nationalen Krebsplan der Bundesregierung mitwirken und generell in gesundheitspolitischen Fragen gehört werden.<br /><br /><br />Bonn, 14. November 2011<br /><br />Abdruck honorarfrei<br />Beleg erbeten]]></content:encoded>
			<category>Berufspolitik</category>
			
			<author>deutsche@krebshilfe.de</author>
			<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 10:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ePetition zur betrieblichen Prävention eingereicht</title>
			<link>http://www.derma.de/</link>
			<description>Deutsche Krebshilfe unterstützt bundesweite Initiative Bonn</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Deutsche Krebshilfe sieht in einer verstärkten betrieblichen Gesundheitsförderung erhebliche Potentiale, um weiten Teilen der Bevölkerung die Themen Krebs-Prävention und Krebs-Früherkennung nahe zu bringen. Die Organisation unterstützt daher eine online Petition, die den Bundestag auffordert, die betriebliche Prävention zu einer zentralen Säule der Gesundheitsvorsorge in Deutschland auszubauen, und ruft dazu auf, die Petition auf der Internetseite des Deutschen Bundestages mitzuzeichnen.
„Zwei Drittel der Krebserkrankungen sind auf Faktoren des Lebensstils zurückzuführen, die jeder selbst beeinflussen kann“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Um diese Botschaften an die Frau und an den Mann zu transportieren, ist der Betriebs- und Werksarzt als Vertrauensperson gerade für Menschen, die sonst nur selten zum Arzt gehen, ideal.“ Was noch fehle, seien die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen. „Deshalb braucht die ePetition jede Stimme!“ 
Der demographische Wandel wird in Deutschland in den kommenden Jahren die Situation in den Betrieben deutlich verändern. „Nach derzeitigen Prognosen werden im Jahr 2024 über 40 Prozent der deutschen Arbeitnehmer zwischen 50 und 65 Jahre alt sein. Damit werden wir in den Betrieben mehr chronisch kranke –auch mehr krebskranke – Kollegen haben“, sagt Dr. Uwe Gerecke, Präsidiumsmitglied des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) voraus. „Die betriebliche Prävention muss sich daher verstärkt darauf konzentrieren, die Beschäftigungsfähigkeit der älteren Arbeitnehmer zu erhalten. Dafür brauchen wir gerade in kleineren und mittleren Betrieben bessere Rahmenbedingungen – und die muss der Gesetzgeber schaffen.“
Die Deutsche Krebshilfe, die seit Jahren mit dem VDBW kooperiert, unterstützt die ePetition der Felix Burda Stiftung aktiv. „Die Arbeitsmedizin muss mit dem Schwerpunkt Prävention zu einem zentralen Faktor im deutschen Gesundheitswesen werden“, so der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. 
Wer die Petition unterstützen möchte, kann sich auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestages registrieren und anschließend mitzeichnen <link https://epetitionen.bundestag.de/index.php?PHPSESSID=b0c1b6813e819a0ed041a7572a12c4a6&action=petition;sa=details;petition=20585 _blank external-link-new-window Petition>HIER</link>. Auch auf der <link http://www.krebshilfe.de/petition_betrieb_praevention.html _blank external-link-new-window>Homepage der Deutschen Krebshilfe</link> steht ein Link zur ePetition.
<b>Hintergrund-Informationen: ePetition</b><br />Jeder Bürger in Deutschland hat das Recht, den Staat auf Missstände hinzuweisen oder Verbesserungsvorschläge zu machen. Im Grundgesetz ist dieses Grundrecht in Form des Petitionsrechtes festgehalten. Wer eine Petition einreichen möchte, wendet sich dazu an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Bei einer Öffentlichen Petition (ePetition) wird der Petitionstext für sechs Wochen online gestellt; beliebig viele Menschen können in diesem Zeitraum das Anliegen unterstützen („mitzeichnen“).<br />Bekommt eine ePetition innerhalb von drei Wochen nach Veröffentlichung 50.000 Mitzeichner, erhält der Petant die Gelegenheit, sein Anliegen in einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses persönlich vorzutragen. Diese öffentlichen Sitzungen werden im Parlamentsfernsehen übertragen, sind im Internet zu sehen und können auf der Internetseite des Bundestages jederzeit als Video-on-Demand abgerufen werden. Auf diese Weise erreicht die Petition eine erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit.<br /><br />Die ePetition „Betriebliche Prävention“ wurde eingereicht von der Felix Burda Stiftung und wird unter anderen unterstützt von AOK Rheinland/Hamburg, Assmann Stiftung für Prävention, Barmer GEK Bayern, BASF SE, Beiersdorf AG, Betriebskrankenkassen im Unternehmen e.V., BKK Beiersdorf, BKK Gesundheit, BMW AG, Bundesärztekammer, Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände, Commerzbank AG, DAK, Deutsche Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin e.V., Deutsche Herzstiftung, Deutsche Krebshilfe, Deutsche Post AG, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), E.ON Energie AG, IAS Institut für Arbeits- und Sozialhygiene, KV Sachsen-Anhalt, RWE AG, Siemens AG, Siemens-Betriebskrankenkasse, VDBW und Xing AG.<br /><br />Interviewpartner auf Anfrage!<br /><br />Bonn, 9. November 2011]]></content:encoded>
			<category>Berufspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 13:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Viagra gegen schwarzen Hautkrebs</title>
			<link>http://www.derma.de/</link>
			<description>Viele Tumoren rufen chronische Entzündungen hervor, die wiederum die gezielten  Angriffe des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum und der Medizinischen  Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg zeigten nun an melanomkranken  Mäusen, dass der Wirkstoff Sildenafil – besser bekannt unter dem Handelsnamen  Viagra® – die Hemmung der spezifischen Immunabwehr aufhebt. Krebskranke Mäuse,  die mit dem Medikament behandelt wurden, überlebten mehr als doppelt so lange  wie unbehandelte Artgenossen. 
Zunächst klingt es nach einer guten Nachricht: Das körpereigene Immunsystem  tritt fast bei jeder Krebserkrankung in Aktion – leider aber nicht unbedingt  zugunsten des Patienten. „Wir unterscheiden zwei verschiedene Immunreaktionen“,  sagt Professor Dr. Viktor Umansky, Immunologe am Deutschen  Krebsforschungszentrum und an der Universitätsmedizin Mannheim: „Auf der einen  Seite greifen Zellen des Immunsystems Tumorzellen gezielt an. Auf der anderen  Seite dagegen ruft fast jeder Krebsherd in seiner Umgebung eine chronische  entzündliche Immunreaktion hervor, die die gezielte krebsspezifische Immunabwehr  unterdrückt.“ 
Bei entzündlichen Immunreaktionen wandern bestimmte Abwehrzellen in die  Umgebung des Tumors und setzen charakteristische Immunbotenstoffe frei. „Unser  Ziel ist es, die chronischen Entzündungen einzudämmen und damit das Immunsystem  dabei zu unterstützen, den Krebs aktiv zu bekämpfen“, erläutert Umansky.
Er und sein Team untersuchten nun die chronische Entzündung, die der schwarze  Hautkrebs, das Melanom, hervorruft. Dazu arbeiteten sie mit Mäusen, die aufgrund  einer genetischen Veränderung spontan Hautkrebs entwickeln, der dem Melanom des  Menschen sehr ähnlich ist. In der Umgebung der Tumoren sowie in den von  Metastasen befallenen Lymphknoten der Tiere wiesen die Forscher entzündliche  Botenstoffe wie etwa Interleukin-1-β oder Interferon-γ nach. Die  Immunbotenstoffe locken so genannten mds-Zellen („myeloid derived suppressor  cells“) an. Diese Immunzellen sind dafür bekannt, dass sie die wichtigsten  krebsspezifischen Akteure des Immunsystems, die T-Zellen, unterdrücken. 
Was genau geschieht, wenn T-Zellen unter den Einfluss der mds-Zellen geraten?  Brachten die Wissenschaftler mds-Zellen in der Kulturschale mit T-Zellen aus der  Milz einer gesunden Maus in Kontakt, so stellten diese ihr Wachstum ein.  Außerdem drosselten die T-Zellen die Menge eines wichtigen Aktivierungsmoleküls.  „Das zeigt uns, dass die krebsspezifischen T-Zellen tatsächlich aktiv von den  mds-Zellen unterdrückt werden“, erläutert der Forscher das Ergebnis.
Die hautkrebskranken Mäuse erhielten daraufhin den Wirkstoff Sildenafil.  Diese Substanz, besser bekannt unter dem Handelsnamen Viagra®, hatte in  experimentellen Tiermodellen schon mehrfach die Immunabwehr gegen Tumoren  verbessert. Von den Mäusen, die den Wirkstoff mit dem Trinkwasser erhielten,  lebten nach rund sieben Wochen mehr als doppelt so viele wie von ihren  untherapierten Artgenossen. In den behandelten Tieren hatte sich tatsächlich  sowohl die Anzahl der krebsspezifischen T-Zellen als auch die Menge der  Aktivierungsmoleküle wieder normalisiert – Sildenafil neutralisiert also  erfolgreich die chronische Entzündung in der Umgebung des Melanoms und bekämpft  die immunsupprimierende Wirkung der mds-Zellen.
„Das Besondere an unserem Forschungsansatz ist, dass die Erkrankung der Mäuse  klinisch sehr ähnlich verläuft wie das Melanom beim Menschen“, erklärt Viktor  Umansky die medizinische Relevanz seiner Ergebnisse. „Daher ist es sehr gut  möglich, dass Sildenafil auch bei melanomkranken Menschen die  immunsupprimierenden Effekte der Entzündung unterdrücken und so die Immunabwehr  gegen den Krebs verbessern kann. So könnte das Medikament dazu beitragen,  schwarzen Hautkrebs erfolgreicher zu behandeln.“ 
<div class="block"><i>Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als  2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische  Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und  Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen  Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass  Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumoren  präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden  können. Daneben klären die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des  Krebsinformationsdienstes (KID) Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger  über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom  Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land  Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft  deutscher Forschungszentren.</i>
Kontakt:<br />Dr. Stefanie Seltmann<br />Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />Deutsches Krebsforschungszentrum<br />Im Neuenheimer Feld 280<br />D-69120 Heidelberg<br />T: +49 6221 42 2854<br />F: +49 6221 42 2968<br />presse@dkfz.de<br />http://www.dkfz.de <br /><br /></div>]]></content:encoded>
			<category>Dermatologie allgemein </category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 09:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Medizinstudierendenversammlung 2011</title>
			<link>http://www.derma.de/</link>
			<description>DDG als Hauptsponsor in Dresden dabei</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft, DDG, ist in diesem Jahr erstmalig Hauptsponsor der Medizinstudierendenversammlung, die vom 28.-30. Oktober in Dresden stattfand. <br />Veranstalter ist die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland, bvmd e. V., welche über 80 000 Medizinstudierende in allen 36 Medizinischen Fakultäten Deutschlands vertritt. In seinem Grußwort an die etwa 200 Delegierten stellt Michael Meurer, ehemaliger Direktor der Universitätshautklinik an der Technischen Universität Dresden, die Dermatologie als äußerst forschungsintensives Fach der Medizin vor: „Auf der Suche nach seinem Spezialgebiet ist die Dermatologie mit ihrem vielfältigen Themenspektrum für den Nachwuchs besonders attraktiv. Die DDG unterstützt interessierte Studenten und junge Ärzte im Praktikum mit unterschiedlichsten Maßnahmen. Ein jüngstes Beispiel ist die Winter School der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung, ADF e. V., die dem akademischen Nachwuchs für ein Wochenende die Möglichkeit bietet, mit Spezialisten auf der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze über adaptive Immunität zu diskutieren.“<br /><br /> Beeindruckt waren die Delegierten des bvmd auch von dem mit 50 000 Euro dotierten ADF-/DDG-Forschungsstipendium, welches jährlich ausgeschrieben wird. Mit der Einladung zur DDG KOMPAKT Tagung im Februar 2012 verband Professor Meurer abschließend die Hoffnung, dass mindestens zehn Prozent der anwesenden Medizinstudierenden der Attraktion der Dermatologie als zukunftsorientiertes Fachgebiet folgen werden. 
ES/DDG 29.10.2011]]></content:encoded>
			<category>Berufspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 10:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Krebsforscher vernetzten sich gegen Hautkrebs</title>
			<link>http://www.derma.de/</link>
			<description>Deutsche Krebshilfe fördert Forschung mit weiteren 3,2 Millionen Euro</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Das Maligne Melanom, auch Schwarzer Hautkrebs genannt, ist die  aggressivste Form des Hautkrebses. Der Tumor bildet bereits zu einem  frühen Zeitpunkt der Erkrankung Metastasen, die sich schnell im ganzen  Körper ausbreiten. Häufig sind diese Tochtergeschwülste unempfindlich  gegenüber Chemo- oder Strahlentherapien. Zahlreiche Wissenschaftler aus  ganz Deutschland haben sich daher 2008 in einem von der Deutschen  Krebshilfe mit 2,8 Millionen Euro geförderten nationalen  Forschungsverbund zusammengeschlossen, um neue Therapieverfahren gegen  den Schwarzen Hautkrebs zu entwickeln. Aufgrund der sehr guten  Ergebnisse der ersten Förderperiode wird der Verbund von der Deutschen  Krebshilfe für weitere drei Jahre mit 3,2 Millionen Euro gefördert.</strong>
Gemeinsames Ziel der Wissenschaftler ist es, die  zellulären Vorgänge aufzuklären, die dazu führen, dass ein Tumor  entsteht und sich im Körper ausbreitet. Denn gerade die Mechanismen in  den Krebszellen, die für die Tumorausbreitung und das anschließende  Anwachsen gestreuter Tumorzellen verantwortlich sind, machen den  Schwarzen Hautkrebs so gefährlich. „Nur wenn wir die grundlegenden  Regulationsmechanismen in der Zelle verstehen, ist es möglich, neue  Medikamente zu entwickeln, um das Krebswachstum dauerhaft zu stoppen“,  erklärt Frau Professor Dr. Anja Boßerhoff, Institut für Pathologie der  Universität Regensburg. Sie ist Sprecherin des Forschungsverbunds. 
Im Rahmen dieses Verbundprojekts arbeiten 14  universitäre Kliniken und Institute in Berlin, Bonn, Essen, Heidelberg,  Jena, Köln, Leipzig, Lübeck, München, Regensburg, Rostock, Tübingen und  Würzburg eng zusammen. „Alle beteiligten Arbeitsgruppen sind seit langem  in der Melanomforschung aktiv und haben bereits nachhaltig zu neuen  Erkenntnissen auf diesem Gebiet beigetragen, in den letzten drei Jahren  maßgeblich im Rahmen des Verbundes“, so Boßerhoff. Die nationale  Vernetzung ermöglicht gemeinsame Untersuchungen aus unterschiedlichen  Blickpunkten sowie einen intensiven inhaltlichen und methodischen  Wissensaustausch.  
„Auf diese Weise können über die Leistungen von  Einzelprojekten hinaus entscheidende neue Erkenntnisse erzielt werden,  die das Krankheitsverständnis deutlich voranbringen und es so  ermöglichen, neue Therapien gegen den schwarzen Hautkrebs zu  entwickeln“, hält Boßerhoff fest. „Die Verlängerung der Förderung durch  die Deutsche Krebshilfe bestätigt die Qualität der Forschung, die wir in  den letzten Jahren im Melanomverbund geleistet haben und motiviert uns  sehr.“ 
Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen  Krebshilfe, betont: „Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als  195.000 Menschen an Hautkrebs, 24.000 davon am gefährlichen Malignen  Melanom. Es ist daher von besonderer Bedeutung, hochwirksame Therapien&nbsp;  gegen diese Erkrankung zu entwickeln und die Therapiestrategien zu  verbessern.“ 
<strong>Hintergrund-Information: Malignes Melanom</strong> 
Am Malignen Melanom — dem Schwarzen Hautkrebs —  erkranken in Deutschland jedes Jahr 24.000 Menschen neu. Diese besonders  gefährliche Hautkrebsart führt bei jährlich rund 3.000 Betroffenen zum  Tod. Im Vergleich zu anderen Hauttumoren bildet das Maligne Melanom  relativ früh Absiedlungen in anderen Organen (Metastasen). Das  durchschnittliche Erkrankungsalter liegt für Männer bei 64 Jahren und  für Frauen bei 58 Jahren. UV-Strahlen sind der größte Risikofaktor für  das Tumorleiden. Zunehmend erkranken junge Erwachsene an einem Malignen  Melanom. Denn wer vor dem 35. Lebensjahr regelmäßig Solarien nutzt,  steigert sein Risiko, an Schwarzem Hautkrebs zu erkranken, um bis zu 75  Prozent. Wie bei den meisten anderen Krebsarten gilt auch hier: Je  früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die  Heilungschancen. Daher ist es sinnvoll, regelmäßig den eigenen Körper zu  untersuchen und sich ab dem 35. Lebensjahr über die  Hautkrebs-Früherkennung zu informieren. Die Kosten für die  Inanspruchnahme der Hautkrebs-Früherkennung werden alle zwei Jahre von  den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. 

<p style="margin-top:7.5pt; margin-right:0cm; margin-bottom:0cm; margin-left:9.0pt; margin-bottom:.0001pt; line-height:12.0pt">Projektnr.: 109716<br />Bonn, 24. Oktober 2011<br />Abdruck honorarfrei<br />Beleg erbeten<strong><span style="font-size:9.0pt; font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></strong></p>
<p style="margin-top:7.5pt; margin-right:0cm; margin-bottom:0cm; margin-left:9.0pt; margin-bottom:.0001pt; line-height:12.0pt"><strong><span style="font-size: 9pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;; ">Herausgeber:</span></strong><b><span style="font-size:9.0pt; font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;"><br /> </span></b><span style="font-size:9.0pt; font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Deutsche Krebshilfe e. V.<br /> Buschstr. 32<br /> 53113 Bonn<br /> Internet: <link http://www.krebshilfe.de _blank external-link-new-window "Externer Link: www.krebshilfe.de"><span style="color:#0099FF; background:white; text-decoration:none; text-underline:none">www.krebshilfe.de</span></link></span><br />E-Mail: <span style="font-size:9.0pt; font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;"><link http://www.krebshilfe.de/index.php?id=1100&rid=t_12380&mid=916&aC=62f0c7db&jumpurl=2 - - "E-Mail an: deutsche@krebshilfe.de"><span style="color:#0099FF; background:white; text-decoration:none; text-underline:none">deutsche@krebshilfe.de</span></link></span></p>
<p style="margin: 7.5pt 0cm 0.0001pt 9pt; line-height: 12pt; ">Interviewpartner auf Anfrage!</p>
<p style="margin: 7.5pt 0cm 0.0001pt 9pt; line-height: 12pt;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Berufspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 09:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fritz Juliusberg</title>
			<link>http://www.derma.de/</link>
			<description>Erinnerung gegen das Vergessen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal; text-autospace:none"><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Während der 46. DDG-Tagung im Mai 2011 in Dresden haben Herr Dr. Volker Wendt, Dermatologe, Westerstede gemeinsam mit seiner Frau, Dr. Ulrike Wendt, Psychiaterin und Psychosomatikerin, Bad Zwischenahn, im Rahmen einer Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Geschichte der Dermatologie (AGDV) einen Vortrag mit dem Thema &quot;Fritz Juliusberg - Ausnahmedermatologe im Mahlstrom deutscher Geschichte&quot; gehalten. „Angesichts der bewegenden Lebensgeschichte machte die anschließende lebhafte Diskussion deutlich, dass ein Ort des Gedenkens an diesen herausragenden Dermatologen wünschenswert wäre“, so Dr. Wendt. „Nur so ist es möglich, aktiv zur Vergangenheit zu stehen und gegen das Vergessen zu kämpfen.“ <br /><br /></span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal; text-autospace:none"><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Am 19. Oktober 2011 konnte nun im Vivantes Klinikum Berlin-Friedrichshain eine Gedenktafel enthüllt werden. Hier am Pathologischen Institut war der Arzt und Forscher in den Jahren 1908/1909 tätig. Die Direktorin der heutigen Hautklinik Dr. Barbara Hermes und Regionaldirektor Detlev Corsepius unterstützten sofort das Projekt und dankten dem Ehepaar Dres. Wendt. Nur durch ihren unermüdlichen Einsatz gelang es, die nötigen Gelder für die &quot;Berliner Gedenktafel&quot; zu sammeln. Mit Hilfe der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), der Berliner Dermatologischen Gesellschaft (BDG), der Arbeitsgemeinschaft Geschichte der Dermatologie (AGDV), dem Vivantes Klinikum Friedrichshain sowie von Angehörigen Juliusbergs kann nun sichtbar erinnert werden.&nbsp; <br /><br /></span> </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal; text-autospace:none"><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Fritz Juliusberg wurde am 16.02.1872 in Breslau geboren. Seine dermatologische Ausbildung erlangte er bei Herxheimer in Frankfurt, Jadassohn in Bern und Neisser in Breslau. Bereits als Assistenzarzt in Frankfurt beschrieb er 1898 die Pustulosis acuta varioliformis, die als Pustulosis varioliformis Kaposi-Juliusberg oder Eczema herpeticatum in die Literatur einging. Nur ein Jahr später publizierte er als Erster die Pityriasis lichenoides chronica in Breslau, die nach ihm benannt wurde. Von 1910 bis vermutlich 1919 leitete Juliusberg die Hautabteilung des Stadtkrankenhauses zu Posen. Gleichfalls im Jahre 1919 wurde er Titularprofessor. Nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde Posen gemäß dem Versailler Vertrag polnisch. Juliusberg entschied sich für die deutsche Staatsangehörigkeit. Damit musste er seine Tätigkeit im jetzt polnischen Posen beenden. Es folgte bis 1936 die Niederlassung in Braunschweig. In dieser Phase war Juliusberg weiterhin als rastloser Wissenschaftler tätig, unter anderem als Mitautor des Handbuches Jadassohn. 1922 erschien sein &quot;Leitfaden der Kosmetik für Ärzte&quot;, der 1926 ins Russische übersetzt wurde. Betrachtet man die heutigen Schwerpunkte der Dermatologie, so bleibt festzustellen, dass Juliusberg auch mit diesem Werk seiner Zeit weit voraus war. Am 04.04.1936 wurde Juliusberg die Kassenzulassung entzogen, da er unter die nationalsozialistischen Rassengesetze fiel. Seiner Existenzgrundlage in Braunschweig beraubt, verließ er die Stadt und ging nach Berlin. Dort nahm er sich am 25.03.1939 in seiner Wohnung in Berlin-Wilmersdorf das Leben.<br /><br /></span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><i>AKS11-Ag Geschichte der Dermatologie (AGDV)<br />Quelle: Abstract-CD 46. DDG-Tagung 2011<br />DOI: 10 1111/j.1610-0387.2011.07631.x</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Dermatologie allgemein </category>
			
			
			<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 12:06:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Neue Therapiekonzepte den Patienten nicht vorenthalten</title>
			<link>http://www.derma.de/</link>
			<description>
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			<content:encoded><![CDATA[Dresden – Die zeitnahe Umsetzung neuer Konzepte zur Versorgung chronischer Wunden hat Prof. Dr. Matthias Augustin, Leiter des Instituts für Versorgungsforschung in der Dermatologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf jetzt in Dresden gefordert. &quot;Nur wenn modernen Therapieoptionen zeitnah der Marktzugang ermöglicht und die Kostenerstattung zugesichert wird, könnten sie die weitere Entwicklung befördern und die Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden deutlich verbessern&quot;, so Augustin.
Auf der 46. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) kritisierte er, dass der Einsatz moderner Behandlungsmethoden in der ambulanten Versorgung oft verzögert oder gar verhindert wird, wie etwa die Vakuumversiegelungstherapie. Selbst etablierte Therapiekonzepte, wie etwa Elektrostimulationstherapie (EST) oder hydroaktiver Wundauflagen, würden immer öfter im Zuge von Wirtschaftlichkeitsprüfungen beanstandet. Augustin wörtlich: „In der augenblicklichen Versorgungsituation ist zu befürchten, dass seitens der Kostenträgen weiterhin eine kurzfristig billige, längerfristig aber unwirtschaftliche Wundversorgung unterstützt wird.“&nbsp;
Der Versorgungsforscher betonte dagegen die Bedeutung einer leitliniengerechten Versorgung chronischer Wunden. Sie führe ebenso wie die Behandlung in spezialisierten Wundzentren zu einem verkürzten Heilungsverlauf und damit zu einer verbesserten Lebensqualität der Patienten sowie insgesamt geringeren Kosten.&nbsp;
Augustin hielt es für unabdingbar, dass Kompetenz und Qualität im Bereich der Versorgung chronischer Wunden stärker vernetzt werden, weil chronische Wunden aufgrund ihrer Komplexität, der aufwendigen Therapie und der langen Krankheitsverläufe in der Medizin von großer Bedeutung seien. Immer häufiger würden sinnvolle Therapieoptionen jedoch den Patienten vorenthalten, so der Dermatologe. &nbsp;
Für den Großraum Hamburg konnte das Competenzzentrum Versorgungsforschung in der Dermatologie (CVderm), ein Förderprojekt der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen (BVDD), in einer Studie nachweisen, dass hier erhebliche Versorgungsdefizite bestehen.&nbsp;
Hingegen haben internationale Studien gezeigt, dass weniger Leid und mehr Lebensqualität bei chronischen Wunden möglich ist, indem standardisierte, valide Methoden in qualifizierten Versorgungseinrichtungen zum Einsatz kommen. Moderne Wundversorgung auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse ermöglicht heute sachgerechte Diagnostik und Ursachenbehandlung. &nbsp;
<b>Pressekontakt</b>:
POSTINA PUBLIC RELATIONS GmbH&nbsp;
Alte Bergstraße 27<br />64342 Seeheim-Jugenheim&nbsp;
Telefon: 06257-507990&nbsp;<br />Fax: 06257.507994&nbsp;
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<b>Kongress-Pressestelle Dresden&nbsp;<br /></b><b>30. März bis 1. April:&nbsp;</b>
Die Kongress-Pressestelle befindet sich im Raum Seminar 7&nbsp;<br />Öffnungszeiten: jeweils von 9 bis 17 Uhr&nbsp;<br />Die Pressearbeit wird betreut von der POSTINA PUBLIC RELATIONS GmbH.&nbsp;
<b>Allgemeine Fragen und Interviewanfragen:&nbsp;</b>
Kathrin Schumann&nbsp;<br />Geschäftsstelle der DDG&nbsp;<br />Öffentlichkeitsarbeit
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			<category>Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 16:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Frühe Diagnostik nimmt Hautkrebs den Schrecken </title>
			<link>http://www.derma.de/</link>
			<description>Dresden – Hautkrebs nimmt in Deutschland dramatisch zu. Allein seit 1970 hat sich die Zahl der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dresden – Hautkrebs nimmt in Deutschland dramatisch zu. Allein seit 1970 hat sich die Zahl der Fälle verfünffacht. Doch die Diagnose Hautkrebs muss kein Todesurteil sein. „Früh erkannt ist Hautkrebs heilbar“, erklärte Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen, zu Beginn der 46. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Dresden. Den Aufbau von mittlerweile 31 Hautkrebszentren begrüßt er als &nbsp;wichtigen Markstein bei der Eindämmung dieser Krankheiten. &nbsp;
Derzeit erkranken jährlich etwa 15.000 Menschen an einem malignen Melanom und bei rund 100.000 Menschen wird „weißer Hautkrebs“, auch Basalzellkarzinom oder Plattenepithelkarzinom genannt, neu festgestellt. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 50 Jahren. Je nach Stadium der Erkrankung kann Hautkrebs tödlich enden. Etwa 20 Prozent der Patienten versterben an den Folgen einer Hautkrebserkrankung.&nbsp;
„Mittlerweile gibt es auch bei fortgeschrittenen Hautkrebserkrankungen zunehmend bessere Therapiemöglichkeiten. Wir wissen heute, dass die Prognose und Überlebensrate umso besser ist, je früher die Krankheit erkannt wurde“, betonte Schadendorf. Der Dermatologe verwies auf Behandlungsleitlinien, die interdisziplinär und gemeinsam zum Beispiel mit der Deutschen Krebsgesellschaft erarbeitet wurden. Zur Verbesserung der Situation hätten auch die inzwischen 31 Hautkrebszentren in Deutschland beigetragen, die wie die Brustkrebs-, Lungenkrebs- oder Prostatazentren, auf höchstem diagnostischen und therapeutischem Niveau arbeiten, betonte Schadendorf. &nbsp;
Kritisch sieht er das mangelnde Problembewusstsein der Bevölkerung. „Das vor knapp drei Jahren flächendeckend eingeführte Hautkrebsscreening wird noch zu wenig genutzt, obwohl es für gesetzlich Krankenversicherte kostenlos ist“, beklagte Schadendorf. Dies sei bedauerlich, weil nur durch gezielte Vorsorgekonzepte und innovative Diagnostik Fortschritte für die Lebensqualität der Menschen, aber auch Einsparungen für das Gesundheitssystem erzielt werden könnten. „Nur wenn die Menschen die Vorsorgemöglichkeiten auch nutzen, kann die Zahl der Neuerkrankungen reduziert werden.“ Wichtig sei auch eine regelmäßige Selbstuntersuchung. Festgestellte Hautveränderungen sollten unverzüglich vom Hautarzt mittels Dermatoskopie untersucht und beurteilt werden. &nbsp;
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			<category>Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 15:59:00 +0200</pubDate>
			
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