Satzung der Südostdeutschen Dermatologischen Gesellschaft

§1 Name und Sitz

(1) Der Verein, im Folgenden Gesellschaft genannt, führt den Namen "Südostdeutschen Dermatologischen Gesellschaft". Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

(2) Sitz der Gesellschaft ist Plauen.


§ 2 Zweck

Zweck der Gesellschaft ist die Fortbildung ihrer Mitglieder und die Mitarbeit an der Weiterentwicklung der dermatologischen Wissenschaft, insbesondere durch Bestimmung des Tagungsortes, der Veranstalter und der Tagungsleiter der jährlich statt findenden wissenschaftlichen Tagung der Südostdeutschen Dermatologen mit Vorträgen, Diskussionen und Patientendemonstrationen und führt alle ihr zur Erreichung des Zweckes der Vereinigung geeignet erscheinende Maßnahmen durch.


§ 3 Gemeinnützigkeit

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.


§ 5 Mitgliedschaft

(1) Ordentliches Mitglied dieser Gesellschaft kann jeder Facharzt für Dermatologie, außerordentliches Mitglied jeder approbierte Arzt in Weiterbildung zum Facharzt für Dermatologie im Freistaat Bayern, im Freistaat Sachsen oder im Freistaat Thüringen werden.

(2) Als Beitrittserklärung gilt eine schriftliche Benachrichtigung des Vorsitzenden, dass eine Einladung zu den künftigen Tagungen der Gesellschaft gewünscht wird. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

(3) Die Mitgliedschaft endet durch
 
a) durch den Tod des Mitglieds,
b) eine schriftliche Erklärung an den Vorsitzenden, dass eine Einladung zu den künftigen Tagungen der Gesellschaft nicht mehr gewünscht wird.


§ 4 Organe

Die Organe der Gesellschaft sind der Vorstand und die
Mitgliederversammlung. Wahlen und Beschlüsse der Organe sind zu protokollieren.


§ 5 Der Vorstand

(1) Den engeren Vorstand bilden der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Schriftführer, den erweiterten Vorstand zusätzlich drei Beisitzer. Die Mitglieder des engeren Vorstandes bestimmen ihre jeweilige Vorstandsfunktion durch Beschluss.

(2) Die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von 4 Jahren durch die Mitgliederversammlung mit Mehrheit der anwesenden Mitglieder gewählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

(3) Je ein Mitglied des engeren Vorstandes soll in Bayern, Sachsen oder Thüringen tätig sein.

(4) Mindestens ein Mitglied des engeren Vorstandes soll an einer Hautklinik oder als in der Praxis niedergelassenen Hautarzt tätig sein.

(5) Wenn das Mitglied des engeren Vorstandes aus dem jeweiligen Bundesland an einer Hautklinik tätig ist, soll ein Beisitzer als in der Praxis niedergelassenen Hautarzt im selben Bundesland tätig sein. Wenn das Mitglied des engeren Vorstandes aus dem jeweiligen Bundesland als in der Praxis niedergelassenen Hautarzt tätig ist, soll ein Beiitzer an einer Hautklinik im selben Bundesland tätig sein.   
 
(6) Scheidet ein Mitglied des engeren Vorstandes während seiner Amtszeit aus, wird es durch das Mitglied des erweiterten Vorstandes ersetzt, das im gleichen Bundesland tätig ist.

(7) Eine Vorstandssitzung soll einmal jährlich stattfinden.

§ 6 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung findet mindestens alle vier Jahre in zeitlichem Zusammenhang mit einer wissenschaftlichen Tagung der Vereinigung statt. Sie wird vom 1. Vorsitzenden, oder im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden einberufen. Die Einladung erfolgt durch Veröffentlichung in der Tagungsankündigung.

(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden geleitet. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn bei der Eröffnung mindestens 13 Mitglieder anwesend sind. Über Satzungsänderungen und Auflösung kann nur mit 2/3 Mehrheit entschieden werden.
(3) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes
    und dessen Entlastung,
b) Wahl des Vorstandes,
c) Beschlüsse über den Mitgliedsbeitrag,
d) Beschlüsse über Satzungsänderung und Auflösung der Gesellschaft


§ 7 Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge. Über die Höhe des Jahresbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.


§ 8 Wissenschaftliche Tagungen

(1) Wissenschaftliche Tagungen finden einmal jährlich statt.

(2) Den Termin der Wissenschaftlichen Tagung und den Tagungsleiter bestimmt der engere Vorstand.

(3) Der Tagungsleiter ist voll verantwortlich für die wissenschaftliche Tagung, d.h. er bestimmt im Einvernehmen mit dem engeren Vorstand die Tagungsthemen, die Referenten und sorgt für die Deckung der Kosten.

(4) Den Tagungsort bestimmt der engere Vorstand im Einvernehmen mit dem künftigen Tagungsleiter.

(5) Wissenschaftliche Tagungen können in Zusammenarbeit mit anderen, insbesondere benachbarten wissenschaftlichen Dermatologischen Vereinigungen stattfinden; hierzu stimmen sich die Vorstände der wissenschaftlichen Gesellschaften untereinander ab. Eine Zusammenarbeit mit den Landesverbänden des Berufsverbandes Deutscher Dermatologen ist empfehlenswert.


§ 9 Auflösung der Gesellschaft

Bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt ihr Vermögen zu gleichen Teilen an die Deutsche Dermatologische Gesellschaft– Vereinigung deutschsprachiger Dermatologen e.V., Berlin
und den Berufsverband Deutscher Dermatologen e.V., Berlin oder ihren Rechtsnachfolgern, die es unmittelbar und ausschließlich zur Fortbildung ihrer Mitglieder und der Förderung der dermatologischen Wissenschaft zu verwenden haben.


§ 10 Inkrafttreten

Soweit in dieser Satzung männliche Bezeichnungen verwendet werden, geschieht dies wegen der besseren Lesbarkeit. Sie schließen die weiblichen Bezeichnungen mit ein. Diese Satzung tritt mit der Genehmigung durch mindestens sieben Gründungsmitglieder in Kraft.

Augsburg, den 30. November 2013

Die Gründungsmitglieder:
Prof. Dr.med. Reinhard Breit (BY)            Prof. Dr.med. Joachim Barth (SN)
Prof. Dr.med. Matthias Fischer (SN)            Prof. Dr.med. Rudolf Herbst (TH)
Dr.med. Steffen Gass (BY)                 Prof. Dr.med. Julia Welzel (BY)
Prof. Dr.med. Lutz Kowalzick (SN)            Dr.med. Grit Richter-Huhn (SN)
Dr.med. Ines Brautzsch (TH)                Univ.-Prof. Dr.med. Peter Elsner (TH)
Dr. med. Dana Ehrich               Lena Eickenscheidt   
Beate Truhm