Presseeinladung
Heller Hautkrebs auf dem Vormarsch: Gefahr für Outdoor-Aktivisten?
Berlin, den 23.02. 2012 - Europaweite Untersuchungen belegen, dass Neuerkrankungen beim Hellen Hautkrebs rapide zunehmen. Ultraviolettes Licht spielt dabei die bedeutendste Rolle, denn sowohl die UVB- als auch die langwelligere UVA-Strahlung sind durch chronische Lichtschädigungen an der Entstehung von Hellem Hautkrebs beteiligt. Menschen, die sich oft im Freien aufhalten, sind daher besonders gefährdet. Insbesondere wird dabei das Risiko von Kindern beim Aufenthalt in den Bergen unterschätzt: eine starke UV-Belastung im Kindesalter füllt das Sonnenkonto schnell – und das Hautkrebsrisiko steigt.
Allein in Deutschland sind auf Grund ihres Berufes rund 2,5 Millionen Beschäftigte der regelmäßigen natürlichen UV-Strahlung ausgesetzt. Wichtige Präventionsmaßnahmen, wie geeignete Schutzkleidung oder die richtige Anwendung von wirksamen medizinischen Sonnenschutzmitteln, sind an Arbeitsplätzen mit erhöhter UV-Exposition kein Standard. Auch die Anerkennung von Hautkrebs als Berufserkrankung ist nach der gültigen Deutschen Berufskrankheitenverordnung noch nicht möglich. Die Prävention von UV-bedingtem Hautkrebs hat daher höchste Priorität.
Unter dem Aspekt: „Unterschätzte Gefahr: Risiken der UV-Exposition“ lädt Sie die Europäische Hautkrebsstiftung (ESCF) herzlich zur Pressekonferenz ein:
Donnerstag, den 08. März 2012
11.00 Uhr bis ca. 12.30 Uhr
Konferenzzentrum auf der Zugspitze, Raum „Garmisch-Partenkirchen“ Treffpunkt: 10.30 Uhr Talstation, Bahnhof Zugspitzbahn
Transfer zum Konferenzzentrum
Folgende Experten geben Auskunft:
HAUTKREBS BRANDGEFÄHRLICH – Wie man gesund Sonne tanken kann
„Ein Sonnenbrand in der Kindheit ist der größte Risikofaktor überhaupt, später an Hautkrebs zu erkranken“.
Prof. Dr. med. Eggert Stockfleth, Vorsitzender des Stiftungsrates der Europäischen Hautkrebsstiftung (ESCF) und Leiter des Hauttumorcentrums der Charité- Universitätsmedizin Berlin (HTCC).
Durch UV-Strahlung verursachter Hautkrebs: Eine neue Berufserkrankung?
„Präventionsmaßnahmen für Beschäftigte in Berufen mit erhöhtem Hautkrebsrisiko sind dringend erforderlich“.
Prof. Dr. med. Thomas Diepgen, Ärztlicher Direktor der Abteilung Klinische Sozialmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg.
Hautkrebsrisiko bei Außenarbeitern
„Das Risiko einer Erkrankung an Basalzellkarzinom bei Außenarbeitern gegenüber Innenarbeitern ist um das Zweieinhalb- bis Dreifache erhöht“.
PD Dr. Martin Radespiel-Tröger, Bevölkerungsbezogenes Krebsregister Bayern, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis zum 05. März 2012 mit beigefügtem Antwortfax oder per Mail an s.tofote@escf-network.eu
Bitte beachten Sie auch unsere beigefügten Informationen zur An- und Abreise.
Mit freundlichen Grüßen
Stefanie Tofoté
European Skin Cancer Foundation
c/o Kaiserin-Friedrich-Haus
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Tel: +49 30 547 168 58
Fax: +49 30 547 168 57
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