DDG KOMPAKT: Tagesaktuelles Wissen in hochkomprimiertem Format

Schwerpunktthema der ersten DDG KOMPAKT ist die Allergologie, die mit Teilgebieten von Neurodermitis, Kontaktallergien, Berufsdermatosen über Inhalationsallergien, Arzneimittelreaktionen und Nahrungsmittelallergien bis hin zur Urtikaria eine besondere Spannbreite bietet. Das Angebot an Workshops und Satellitensymposien bildet sämtliche Aspekte des Themas ab.

Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) trägt als wissenschaftliche Fachgesellschaft besondere Verantwortung für die hochwertige Fortbildung ihrer Mitglieder. Doch wie ist es für den Einzelnen machbar, neben den täglichen Anforderungen der Praxisarbeit auch den Fortbildungsbedarf zu bewältigen? „Die Medizin entwickelt sich auf allen Ebenen rasant weiter. So erleben wir gewissermaßen Quantensprünge auf den Gebieten genetisch verankerter, chronisch entzündlicher und auch dermatoonkologischer Erkrankungen.“ erklärt DDG-Präsident Prof. Dr. Rudolf Stadler. „DDG KOMPAKT widmet sich medizinisch relevanten Gebieten unseres Faches und macht unseren Nachwuchs in überschaubarem zeitlichen Rahmen mit den aktuellen Herausforderungen und Erkenntnissen gezielt vertraut.“

Die Veranstaltung, die am 24. und 25. Februar 2012 erstmals stattfindet, wird im Gegensatz zum üblichen Tagungsbetrieb an nur zwei Tagen vorstellen, welche Neuerungen es im Bereich der Dermatologie gibt. Zeitsparend und praxisnah werden die relevanten Innovationen in Forschung, Diagnostik und Therapie vermittelt.

Beleg und Messlatte der ärztlichen Arbeit ist immer wieder die Qualität der Patientenversorgung. Aufgrund der Eigenheit des deutschen Gesundheitssystems sind aktuelle und verlässliche Daten hierzu jedoch eine Seltenheit. Um ihren Mitgliedern hier tragfähige und aktuelle Informationen aus der Versorgungsforschung zugänglich zu machen, hat die DDG zwei Studien in Auftrag gegeben. Im Rahmen einer Pressekonferenz auf der DDG KOMPAKT werden am 24. Februar 2012 um 10 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz die Ergebnisse vorgestellt. Die Erhebungen machen gut installierte Routinen, aber auch Defizite der ärztlichen Behandlung sichtbar. Besonders die Grenzen der gesetzlichen Rahmenbedingungen, an denen Therapien scheitern, werden aus den Daten deutlich. „Mit der Versorgungsforschung übernehmen wir eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe indem wir sicherstellen, dass nicht vordergründig ökonomische Aspekte evaluiert werden, sondern auch die ärztliche Versorgung und deren Patientennutzen im Fokus stehen.“ betont Prof. Dr. med. Matthias Augustin, Direktor des Instituts für Versorgungsforschung mit dem Competenzzentrum Versorgungsforschung in der Dermatologie (CVderm).

Pressekontakt:

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Autor

Kathrin Schumann