Symposium für akut und chronisch Hauterkrankte

Informationsveranstaltung für Betroffene und Interessierte sowie die breite Öffentlichkeit

Am 29. Oktober 2018 ist Welt-Psoriasis-Tag. Jedes Jahr wenden sich zu diesem Tag Patientenselbsthilfeorganisationen und Hautärztinnen und -ärzte auf der ganzen Welt an die Öffentlichkeit, um über die chronisch-entzündliche Haut- und Gelenkerkrankung Psoriasis, umgangssprachlich auch Schuppenflechte genannt, aufzuklären. Gemeinsam treten sie der Stigmatisierung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit Schuppenflechte entgegen und setzen sich für eine bessere medizinische Versorgung der Erkrankten ein. Weltweit sind mehr als 125 Millionen Menschen an Psoriasis erkrankt – in Deutschland sind es etwa 2,5 Millionen.

Schuppenflechte ist eine der am meisten unterschätzten chronischen Erkrankungen. Die Entzündungsprozesse betreffen nicht nur Haut und Gelenke, sondern den gesamten Körper. Auch sind Vorurteile und falsche Ansichten leider immer noch weit verbreitet. „Viele Menschen glauben nach wie vor, dass Psoriasis eine ansteckende Erkrankung sei oder dass sie aufgrund mangelnder Hygiene entstehe“, erläutert Ottfrid Hillmann, Vorsitzender des Deutschen Psoriasis Bundes e.V. (DPB).

Menschen mit einer SICHTBAREN Hauterkrankung müssen tagtäglich Ablehnung erleiden. Selbstisolation und Rückzug aus Angst vor Zurückweisungen sind eine häufige Folge. Viele Menschen leiden aufgrund ihrer sichtbaren Hauterkrankung und der damit einhergehenden negativen sozialen Erfahrungen an depressiven Störungen und anderen psychischen Erkrankungen.

„Die Haut als Spiegel der Seele ist in der Gesellschaft ein vertrautes Bild und steht auch für den Umgang der Menschen miteinander. Dass dieser Spiegel nicht zerbricht, dafür kann die Gesellschaft, dafür kann jede und jeder Einzelne viel tun!“, appelliert Christine Schüller, Vorstand der Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V. Die Haut ist das größte Organ des Menschen. 20 Millionen Menschen in Deutschland leben mit chronischen Hauterkrankungen. Auch die Zahl der an Hautkrebs Erkrankten ist alarmierend. In Hamburg zum Beispiel erkranken jährlich ca. 3.000 Menschen neu an Hautkrebs. Eine Verhaltensänderung im Umgang mit der Sonne ist dringend nötig; Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen sollten möglichst früh einsetzen, schon in Kindergärten und Schulen. Ein Zeichen der Veränderung und für Aufklärung setzen die unabhängigen Patientenorganisationen Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V., Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB), Psoriasis-Netz und dermatologische Fachverbände wie der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) und die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Dies beginnt mit der Illumination der Kirche St. Michaelis (Michel) in Hamburg durch den Lichtkünstlers Michael Batz. Der Startknopf zur Illumination wird am Dienstag, 16. Oktober 2018 um 18:30 Uhr gedrückt.

Am Sonntag, 28. Oktober 2018, findet – ebenfalls anlässlich des Welt-Psoriasis-Tages – unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die öffentliche, kostenfreie Patientenveranstaltung „Symposium für akut und chronisch Hauterkrankte“ von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Laeiszhalle in Hamburg statt.

Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB)
Psoriasis-Netz
Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V.

Kategorie

Termin, Symposium

Zeitpunkt

28.10.2018 10:00 bis 17:00

Veranstalter

Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V.: www.shg-haut.de
Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB): www.psoriasis-bund.de
Verein Psoriasis Netz: www.psoriasis-netz.de

E-Mail für Anmeldeinformationen

shg-haut-at-t-online.de

Verantwortlich

Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V.

Adresse

Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Deutschland

Routenplaner

Dateien zum Download

Flyer lang - Illumination Michel und Symposium fuer Hauterkrankte(1.7 MB)Programm - Symposium fuer akut und chronisch Hauterkrankte(598 kB)
 

Artikelinfo


Autor

Von: Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB)